Roman Bürki überzeugt bei den Carolina Panthers - macht aber auch neue Erfahrungen im Tor

Borussia Dortmund

Roman Bürki wechselt! Aber nur die Sportart. Bei einem Videodreh mit Spielern der Carolina Panthers durfte sich der BVB-Keeper im American Football ausprobieren - und überzeugte.

Dortmund

, 13.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Jetzt wird’s kurios: Roman Bürki wusste im Probetraining bei den Carolina Panthers so sehr zu überzeugen, dass ihn der Super-Bowl-Teilnehmer von 2015 direkt per Handschlag als Punter verpflichtet hat.

Bürki tauscht die Jobs mit Panthers-Kicker und -Punter

Aber keine Sorge, liebe BVB-Fans: Alles nur Spaß! Bürki wird kein NFL-Spieler und auch in der kommenden Saison ganz sicher das BVB-Tor hüten. Der Grund für den Sportartentausch war viel eher die USA-Reise des BVB, die vom 15. bis 21. Juli für Bürki und Co. ansteht. Und da der Schlussmann ohnehin gerade die Vereinigten Staaten bereist, sind direkt mal ein paar Promo-Videos entstanden. Dafür tauschte Bürki die Jobs mit Carolinas Punter Michael Palardy und Kicker Graham Gano.

Lustig wird‘s zu Beginn, als es um die richtige Aussprache von Bürkis Nachnamen geht. So richtig schweizerisch mag „Bürki“ aus dem Mund eines Amerikaners nämlich nicht klingen. Aber danach geht es ausschließlich sportlich weiter - mit durchaus ehrgeizigen Zielen.

Bürki beeindruckt mit Kraft und Präzision

Und Bürki stellt beim Punten gleich mal seine Qualität unter Beweis. Bei einem Punt geht es darum, den Ball aus der Hand möglichst nah an die gegnerische Endzone zu schießen - eine Art Befreiungsschlag und das letzte taktische Mittel, wenn das eigene Team unter Druck gerät. Und Bürki könnte in der NFL offenbar eine echte Hilfe sein: Sein Ball, hoch und weit geschossen aus der eigenen Hälfte, überbrückt satte 65 Yards (etwa 60 Meter) und landet an der gegnerischen 10-Yard-Linie.

Auch beim Kick macht der BVB-Keeper eine gute Figur. Während er den ersten Versuch aus 33 Yards (etwa 30 Meter) noch zu weit links ansetzt, verwandelt er im zweiten Anlauf sein erstes Field Goal. Selbst aus einer Entfernung von 40 Yards (etwa 36,5 Meter) platziert er das Ei noch erfolgreich zwischen den Pfosten.

Bürki: „Noch nie so harte Schüsse halten müssen“

Danach durfte Bürki in bekanntes Territorium wechseln. Auf einem Tor, „nicht einmal halb so groß“ wie das, was Bürki kennt, zeigen aber auch die Panthers-Spieler, dass sich ihre Fähigkeiten nicht auf American Football beschränken. Im Tor gelingt ihnen die ein oder andere Parade, auch als Schützen schaffen sie es, Roman Bürki hin und wieder zu überwinden.

„Ich muss ehrlich sein. Ich habe noch nie so harte Schüsse wie die von den beiden Jungs hier halten müssen“, erklärt Bürki im Anschluss. Der 28-Jährige, der bei seinem Besuch in Charlotte auch Superstar Cam Newton kennenlernen und eine Trainingseinheit beobachten konnte, stellt fest: „Es ist unglaublich, die Jungs hier trainieren zu sehen.“ Besonders beeindruckt sei er von den „physischen Kräften“.

Die dritte USA-Reise des BVB - Zwischen dem 15. und 21. Juli geht es in den Nordwesten der Vereinigten Staaten. In Seattle trifft der BVB am 17. Juli im Stadion der Seahawks auf Seattle Sounders (19.30 Uhr Ortszeit, 04.30 Uhr deutscher Zeit), zwei Tage später folgt in South Bend/Indiana (20.00 Uhr Ortszeit, 02.00 Uhr deutscher Zeit) - an der traditionsreichen University of Notre Dame - das abermalige Wiedersehen mit Jürgen Klopps FC Liverpool.
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