PSG-Spieler verhöhnen BVB-Stürmer Haaland - Tuchels wirre Abrechnung

Champions League

Im Rausch des Triumphs verhöhnen die PSG-Spieler Dortmunds Stürmer Erling Haaland. Paris-Trainer Tuchel holt zu einer wirren Abrechnung aus.

Dortmund / Paris

, 12.03.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Thomas Tuchel (r.) bejubelt den PSG-Erfolg gegen den BVB.

Thomas Tuchel (r.) bejubelt den PSG-Erfolg gegen den BVB. © imago / PanoramiC

Das Bild wirkte recht skurril. Nach dem 2:0-Erfolg gegen Borussia Dortmund und dem damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale der Champions League saß die komplette Mannschaft in Buddha-Pose auf dem Rasen des Pariser Prinzenparks - und schossen damit über die Grenzen des guten Geschmacks hinaus.

Paris gegen BVB: Tuchel rechnet mit seinen Kritikern ab

Hintergrund: BVB-Stürmer Erling Haaland hatte in eben dieser Pose im Hinspiel seinen Treffer zum 1:0 gefeiert. PSG-Abwehrspieler Thilo Kehrer meinte anschließend im „Sky“-Interview: „Das gehört zum Geschäft, dass man sich revanchiert. Es sind Emotionen dabei. Als Ex-Schalker den Dortmundern einen auszuwischen, etwas Besseres gibt es nicht.“

Erleichterung herrschte bei Paris-Trainer Thomas Tuchel, der bei einem erneuten Scheitern im Achtelfinale wohl seinen Job los gewesen wäre. Der ehemalige Dortmunder setzte am „Sky“-Mikrofon zu einer wirren Abrechnung mit seinen Kritikern an: „Ich sehe all die Schlagzeilen. Tuchel hat sein Team nicht im Griff. Die Spieler machen, was sie wollen, das ist ja ein Zirkusdirektor“, meinte Tuchel. „Und dann kommt die Statistik, dass wir in 28 Spielen nur einmal verloren haben. Dauernd wird gequatscht. Was denkt ihr denn, wie man 28 Mal gewinnt.“

Mehrere Hundert PSG-Fans versammeln sich vor dem Stadion

Unterdessen verlagerten die PSG-Spieler die Feierlichkeiten in die Umlaufebene des Stadions. Auf dem Vorplatz hatten sich schon zum Anpfiff mehrere Hunderte Fans versammelt - kurz vor Mitternacht erreichte das abenteuerliche Treiben seinen Höhepunkt. Es war das Ende eines aus BVB-Sicht enttäuschenden wie skurrilen Champions-League-Abends.

Mit dpa-Material

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