Borussia Dortmund

Nächster BVB-Profi verletzt: Diagnose bei Marius Wolf steht fest

Die Verletztenliste bei Borussia Dortmund wird immer länger. In Marius Wolf fällt der nächste BVB-Profi aus - die Diagnose steht nun fest.
BVB-Profi Marius Wolf humpelt gegen Amsterdam vom Platz. © imago images/Jan Huebner

Als einer der Ersten trudelte am Donnerstag Marius Wolf am Dortmunder Trainingsgelände im Stadtteil Brackel ein. Aus der Umkleide ging es für den 26-Jährigen allerdings nicht auf den Rasen, sondern gleich zur Untersuchung.

Verletzter BVB-Profi: Marius Wolf fehlt einige Wochen

Am Donnerstagnachmittag folgte auch die Diagnose. Wolf ist der nächste BVB-Profi mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel. Dick bandagiert musste er beim Champions-League-Spiel gegen Ajax Amsterdam vorzeitig vom Platz.

BVB-Trainer Marco Rose muss auf den nächsten Profi verzichten, mindestens mal für das schwere Auswärtsspiel am Samstag bei RB Leipzig. Wolf (und dem BVB) könnte entgegenkommen, dass sich dann die letzte Länderspiel-Maßnahme des Jahres anschließt. Das nächste Pflichtspiel nach Leipzig findet erst am 20. November statt, wenn der VfB Stuttgart in Dortmund zu Gast ist. „Der Wiedereinsatz des 26-Jährigen ist noch im November geplant“, teilte der BVB mit.

BVB erhält im Training Unterstützung von der U23

Dass Rose am Donnerstagmorgen dennoch eine Gruppe von zwölf Feldspielern auf dem Platz versammeln konnte, verdankte er nur der Unterstützung aus der BVB-U23, aus der gleich sechs Akteure den Profi-Kader verstärkten. Eine gute Stunde dauerte die Einheit, bei der Rose vor allem bei Dan-Axel Zagadou genau hinsah, der nach seinem 68-minütigen Einsatz in der U23 am Wochenende weiter an Einsätze bei den BVB-Profis herangeführt werden soll. Wie schon beim U23-Spiel in Berlin hinterließ „Daxo“ auch im Training einen fitten und ehrgeizigen Eindruck.

Zagadou ist endlich wieder fit, die Verletzten-Situation beim BVB nimmt dennoch mittlerweile dramatische Züge an. In Wolf fehlt nun der dritte Linksverteidiger, aktuell sind insgesamt zehn (!) Spieler nicht einsatzfähig, die meisten mit muskulären Blessuren.

BVB-Trainer Marco Rose hofft auf Rückkehrer

Rückkehrer aus dem Lazarett wird BVB-Coach Rose wohl erst nach der Bundesliga-Pause begrüßen können, in Leipzig stellt sich vor allem die Frage, wer Wolf auf der linken Außenbahn ersetzen kann. In Felix Passlack gibt es immerhin einen Kandidaten, der für diese Position auch ausgebildet ist. Das Eigengewächs wäre die logische, weil fast schon einzige Wahl, wenn Rose nicht gewillt sein sollte, das gesamte Gefüge zum Beispiel durch das Zurückziehen von Thorgan Hazard auseinanderzureißen. „Auch am Samstag in Leipzig“, meinte der Trainer nach der Partie gegen Ajax trotzig, „werden wir elf Spieler finden, die einsatzfähig sind.“

Auf BVB-Abwehrchef Mats Hummels wird Rose in Leipzig zurückgreifen können, gegen die Rote Karte für den Abwehrchef und die zu erwartende Sperre für die Champions League erwägt der BVB Einspruch einzulegen. „Das war eine mehr als offensichtliche und klar belegbare Fehlentscheidung. Sie hat unser Spiel kaputt gemacht und das Spiel entschieden“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc dem „SID“. Er kündigte „Kontakt mit der Uefa“ an.

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