Manuel Akanji in der Europa League nur Zuschauer

BVB-Kader für die K.o.-Phase

Der BVB verzichtet in den restlichen Spielen dieser Saison in der Europa League auf Manuel Akanji. Der Schweizer Winter-Neuzugang fehlt auf der offiziellen Kaderliste, die der BVB kurz vor Mitternacht am Mittwoch an die UEFA übermittelt hat.

DORTMUND

, 02.02.2018 / Lesedauer: 2 min
Manuel Akanji in der Europa League nur Zuschauer

In der Europa League nur Zuschauer: BVB-Neuzugang Manuel Akanji. © Guido Kirchner

Trainer Peter Stöger hat sich wie erwartet dafür entschieden, den zweiten Neuen der Winter-Transferperiode zu nominieren. Weil nach dem Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang zum FC Arsenal in Alexander Isak nur ein echter Stürmer auf der Meldeliste stand, übernimmt Michy Batshuayi den Platz von Aubameyang.

Restrisiko bleibt

Akanji hat das Pech, dass nach dem Ende der Gruppenphase nur noch drei Spieler nachgemeldet werden dürfen, die in der Gruppenphase noch nicht auf der sogenannten "Liste A" standen und gleichzeitig nur noch ein Spieler nachgemeldet werden darf, der in der Vorrunde schon für einen anderen Klub in einem der UEFA-Wettbewerbe am Ball war. Sowohl Akanji (für den FC Basel) als auch Batshuayi (für den FC Chelsea) hatten Einsätze in der Champions League.

Stögers Entscheidung war am Ende logisch, ist dennoch nicht ohne ein gewisses Risiko. Weil auch Marc Bartra und Neven Subotic den Klub im Winter verlassen haben, stehen nur drei gelernte Innenverteidiger auf der Liste: Sokratis, Ömer Toprak und Dan-Axel Zagadou.

Reus wieder dabei

Wie erwartet hat der BVB neben Batshuayi auch Marco Reus nachgemeldet. Reus war aufgrund seiner Kreuzbandverletzung für die Gruppenphase nicht gemeldet, seine Rückkehr wird sehnlichst erwartet.dkr

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