Lars Ricken bleibt zu Hause

DORTMUND Das Problem ist gleichermaßen verteilt: Zwei Mannschaften ohne „Dreier“ treffen sich heute Abend (19.30 Uhr) in der Lausitz, wenn die Bundesliga-Talente von Energie Cottbus das Team von Borussia Dortmund erwarten. Beide Formationen hoffen auf ihren ersten Saisonsieg in der Regionalliga Nord.

von Von Harald Gehring

, 30.11.1999, 00:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Muss sich steigern: Borussias David Vrzogic

Muss sich steigern: Borussias David Vrzogic

Der Aufsteiger aus Cottbus steckt wie der BVB zurzeit im Tabellenkeller. Nur zwei erzielte Tore sprechen eher für eine Energie-Offensive auf Sparflamme. Nur die Abwehr (fünf Gegentreffer) steht sicher.

Gastgeber nicht unterschätzen

„Wir haben ohnehin keinen Grund, unsere Gastgeber zu unterschätzen. Energie steht in der Defensive sehr gut und erspielt sich auch vorn Chancen, die jedoch weitgehend ungenutzt blieben. Ich hoffe natürlich, dass dies so bleibt“, sagt BVB-Trainer Theo Schneider, der in Cottbus ohne Lars Ricken antritt. „Lars soll nach seiner längeren Spielpause im Training aufgebaut werden. Ich möchte ihn am Samstag im Heimspiel gegen den HSV einsetzen“, berichtet der Coach, der auch noch um den Einsatz von Sahr Senesie bangt.

Senesies Hüfte schmerzt

Dortmunds Stürmer spürt wieder Beschwerden in der Hüfte, die seinen Einsatz gefährden. Sollte Senesie ausfallen, könnten Denis Omerbegovic oder Sebastian Tyrala eingesetzt werden.

Amedick ist dabei

In der Innenverteidigung kommt auf jeden Fall Martin Amedick an der Seite von Uwe Hünemeier zum Zuge. Patrick Njambe könnte deshalb ins defensive Mittelfeld vorgezogen werden und dort neben Christian Eggert für eine zusätzliche Absicherung sorgen. Theo Schneider: „Nach unseren folgenschweren Aussetzern im Spiel gegen Werder Bremen müssen wir unbedingt unsere gesamte Defensivarbeit konzentriert leisten. Nur so werden wir erfolgreich sein.“ K HaGe  BVB: Höttecke - Akgün, Amedick, Hünemeier, Vrzogic - Öztekin, Eggert, Njambe - Omerbegovic, Senesie (?), Hille

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