Lange Gesichter nach 0:2 gegen Gladbach

Testspiel-Niederlage

MARBELLA Die Gesichter auf der Bank wurden immer länger. Jürgen Klopp dürfte nicht gefallen haben, was er beim 0:2 (0:2) des BVB gegen Borussia Mönchengladbach am Mittwoch gesehen hatte.

von Von Dirk Krampe

, 06.01.2010, 19:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lucas Barrios umspielt Gladbachs Tony Jantschke.

Lucas Barrios umspielt Gladbachs Tony Jantschke.

Gladbach reichte einen Tag nach einem 0:1 gegen Zweitligist Energie Cottbus eine engagierte Leistung. Nur vier Spieler (Brouwers, Bradley, Daems, Arango) standen zu Spielbeginn auf dem Feld, die in einer Woche in Gladbach gegen den VfL Bochum in der Anfangsformation erwartet werden, schon nach sechs Minuten musste BVB-Schlussmann Roman Weidenfeller erstmals hinter sich greifen. BMG-Torschütze Fabian Bäcker zählt zum Kreis der Gladbacher U23 und nutzte einen bösen Stellungsfehler von Neven Subotic (6.). Dortmunds Defensive wirkte auch danach anfällig. Ob Marcel Schmelzer links oder Mats Hummels – die Fehler zogen sich durch die gesamte Hintermannschaft, die auch beim 0:2 schlecht aussah. Gladbachs Ecke landete bei Thomas Kleine, dessen Kopfball ließ Weidenfeller nach vorn abprallen, Bradleys Hackenkick entschärfte Weidenfeller dann noch, im Nachsetzen war dann erneut Bäcker erfolgreich. In Dortmunds Abwehrzentrum herrschte das blanke Chaos (30.).

Zur Pause wechselte Klopp bis auf Marc Hornschuh komplett durch – besser wurde es nur in Ansätzen. Nelson Valdez, der erster Anwärter für den freien Platz in der zentralen Offensive ist, prüfte Gladbachs Schlussmann Christopher Heimeroth aus gut 25 Metern – es sollte die einzige Chance des BVB bleiben (64.). Dass Dortmund nur per Fernschuss überhaupt zu einer Szene vor dem Gladbacher Tor kam, war bezeichnend. Klopp konnte folglich nicht zufrieden sein: „Bei den Gegentoren waren wir unkonzentriert, den ersten Tor-Abschluss hatten wir erst nach einer Stunde.“  

 

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