Konstantin Fring hat sich herangekämpft

Neuzugang

Zum Start in die neue Saison der Regionalliga West war ihm der Tribünenplatz gewiss. „Und das“, erinnert sich Konstantin Fring höchst ungern, „ging lange vier Wochen so.“ Eine Knieverletzung warf den Neuzugang von Borussia Dortmund II weit zurück.

DORTMUND

von Von Harald Gehring

, 10.02.2012, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Konstantin Fring ist eine Option für die Startelf.

Konstantin Fring ist eine Option für die Startelf.

Oft genug blieb ihm nur der Platz rechts in der Viererkette. Doch die Zeiten ändern sich. Die Ausleihe von Marc Hornschuh nach Ingolstadt und die Verletzung von Florian Hübner bringen Bewegung in die Aufstellungsplanungen des BVB. „Während der Vorbereitungsphase gab mir unser Trainer David Wagner das Vertrauen und ließ mich im defensiven Mittelfeld spielen. Ich hoffe, dass ich die Erwartungen erfüllt habe“, sagt der 22-Jährige. Wagner ließ Fring in allen Tests als Sechser antreten. Eine gute Ausgangslage für die Rückrunde.

Die Konkurrenz allerdings bleibt groß, besonders dann, wenn die Mitspieler erst einmal ihre Verletzungen auskuriert haben. Dann werden Ivan Paurevic, aber speziell auch Marvin Bakalorz Ansprüche anmelden. Paurevic war zuletzt vorwiegend in der Innenverteidigung aktiv, Bakalorz weilte im Profi-Kader – so muss das aber nicht auf Dauer bleiben. „Wichtig ist, dass sich für mich alles positiv entwickelt hat. In der Hinrunde hatte ich elf Einsätze. Das will ich in der Rückrunde weiter ausbauen“, sagt Konstantin Fring, dessen Vertrag beim BVB bis zum Sommer 2013 datiert ist. Die Rückrunde soll ihm den Durchbruch zum Stammspieler bescheren. „Dafür will ich alles geben.“

Von regelmäßigen Spieleinsätzen darf dagegen Tim Treude nur träumen. Seit rund fünf Monaten ist der Borusse außer Gefecht gesetzt, ein Knochenödem im Sprunggelenk ist die Ursache. „Ich war schon schmerzfrei, habe schon leichtes Training in der Reha absolviert. Aber jetzt, als die Intensität gesteigert wurde, spüre ich wieder etwas. Aber ich denke, mit der nötigen medizinischen und therapeutischen Unterstützung kriege ich das hin. Aber Geduld muss noch sein“, berichtet Treude. Er wird sie brauchen.

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