Kehl sieht Länderspielpause als „willkommene Abwechslung“ für den BVB

Borussia Dortmund

Ein Drittel der Saison ist gespielt. Hinter dem BVB liegen erfolgreiche, aber auch kräftezehrende Wochen. Zehn Profis weilen auf Länderspielreisen, der Rest bekommt die Chance auf Erholung.

Dortmund

, 20.11.2018, 11:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kehl sieht Länderspielpause als „willkommene Abwechslung“ für den BVB

Der BVB nutzt die Länderspielpause auch, um „mit Spielern, die noch Defizite haben oder Verletzungen auskurieren, gezielt zu arbeiten“, sagt Sebastian Kehl. © imago

Der BVB absolvierte vor der Länderspielpause sieben Pflichtspiele in 22 Tagen. Es war bereits das zweite Mal in dieser Spielzeit, dass der Spielplan ein solches Pensum für die Teams, die auf internationaler Bühne vertreten sind, bereithielt. Auch vor der Länderspielpause Mitte Oktober hatte der BVB sieben Pflichtspiele in gut drei Wochen bestritten.

Laut Trainer Lucien Favre sei das für die Spieler zwar eigentlich „unmöglich zu leisten“, aber die Belastung sei nun mal, wie sie ist. Zumindest die BVB-Profis, die aktuell nicht auf Länderspielreisen weilen, durften in der vergangenen Woche daher mal ein wenig durchschnaufen. Favre verordnete seinen Spielern drei freie Tage am Stück. Kurzurlaub. Akkus aufladen.

„Es geht auch darum, die Anspannung und Belastung ganz bewusst mal etwas runterzufahren.“
Sebastian Kehl

„Es geht in einer Länderspielpause auch darum, die Anspannung und Belastung ganz bewusst mal etwas runterzufahren. Das ist für alle Beteiligten sehr wichtig“, erklärt Sebastian Kehl im Gespräch mit dieser Redaktion. Die Pause sei „eine willkommene Abwechslung“, sagt der Leiter der BVB-Lizenzspielerabteilung, man könne Kraft tanken, ein wenig mehr Zeit mit der Familie verbringen und den Kopf frei bekommen. „Und es bietet sich die Gelegenheit, auch mit Spielern, die noch Defizite haben oder Verletzungen auskurieren, gezielt zu arbeiten.“

Die Mannschaft habe sich die freien Tage „verdient“, sagt Kehl. „Natürlich haben wir uns gefreut, dass wir mit solch einem Erfolgserlebnis gegen die Bayern in die Länderspielpause gegangen sind.“ Das mache es für alle einfacher, „weil dieser Schwung und die Euphorie dann überwiegen und man kein negatives Erlebnis tagelang mit sich rumschleppt. Und dann bietet sich auch die Gelegenheit für den Trainer, fernab der vielen englischen Wochen mal zwei, drei Tage frei zu geben.“

Acht Pflichtspiele bis Jahresende

Ab sofort aber gilt die Konzentration wieder den sportlichen Aufgaben bis Jahresende. Acht Pflichtspiele stehen 2018 noch auf dem Programm. Sechsmal Bundesliga, darunter das Derby gegen den FC Schalke 04 am 8. Dezember, und zweimal Champions League warten bis Weihnachten auf den BVB. Danach winkt der nächste Kurzurlaub.

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