Hyballa gibt das Zeichen zum Angriff

DORTMUND "Wir wollen angreifen und ein ganz gewichtiges Wörtchen bei der Titelvergabe mitsprechen", gibt sich Borussia Dortmunds A-Junioren-Trainer Peter Hyballa für die bevorstehende Saison kämpferisch und zuversichtlich.

von Von Peter Ludewig

, 22.07.2008, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Borussias A-Junioren-Trainer Peter Hyballa (v.l.) und seine drei Neuen: Patrick Senci, Laszlo Szucs und Assistent Jörg Behnert.

Borussias A-Junioren-Trainer Peter Hyballa (v.l.) und seine drei Neuen: Patrick Senci, Laszlo Szucs und Assistent Jörg Behnert.

Ausbildung und individuelle Weiterentwicklung sind wichtig, sportliche Team-Erfolge können sie aber nicht ersetzen. In der U19-Altersklasse hielten sich diese für die schwarzgelbe Kaderschmiede in den vergangenen Jahren, sicherlich auch durch personelle Sachzwänge begründet, in durchaus überschaubaren Grenzen. Immerhin langte es unter dem jetzigen U18-Nationaltrainer Heiko Herrlich und dann Hyballa in Folge zu zwei Westfalenpokal-Triumphen über den FC Schalke.

Für die anstehenden Aufgaben traut der Coach in seiner zweiten Saison beim BVB dem neuformierten Team einiges zu: "Die Mannschaft ist sehr talentiert, verfügt über einen guten Charakter. Da sollte auf den unterschiedlichen Wettbewerbsebenen einiges möglich sein." Als schärfste Konkurrenten wertet er die üblichen Verdächtigen aus Köln, Leverkusen, Schalke und vor allem Mönchengladbach. 22 Spieler des insgesamt 24-köpfigen Aufgebots haben zumindest die Erfahrung eines DM-Finales als B-Junioren auf dem Buckel. Zuletzt waren dies in Hoffenheim Zlatan Alomerovic, Bastian Fischer, Tim Hermes, Marc Hornschuh, Ivan Paurevic, Marco Stiepermann, Volkan Ekici, Daniel Ginczek und Victor Huschka.

Verblieben sind Hyballa, der mit dem früheren Wattenscheider und Bochumer Trainer Jörg Behnert einen neuen Assistenten hat, Johannes Focher, Kai Bastian Evers, Fabian Götze, Julian Koch, Tobias Maier, Tolgay Arslan, Marcel Kandziora, Tim Treude, David Blacha, Saban Ferati, Selcuk Gülec und Martin Zakrzewski, der nach seinem Kreuzbandriss vor dem Comeback steht.

Zwei "Externe"

Extern verpflichteten die Borussen den ungarischen U17-Nationalspieler Laszlo Szucs und Patrick Senci vom RSC Anderlecht, der das belgische U17-Trikot trug und den es mit seiner Familie privat nach Ennigerloh verschlagen hat.

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