Großes Missverständnis endet: BVB und Schürrle lösen Vertrag auf

Borussia Dortmund

Mit großen Hoffnungen war Andre Schürrle 2016 für eine Rekordablöse zum BVB gewechselt - doch die Zusammenarbeit entpuppte sich als großes Missverständnis. Jetzt wurde der Vertrag aufgelöst.

Dortmund

, 15.07.2020, 12:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der BVB hat sich mit Andre Schürrle auf eine Vertragsauflösung geeinigt.

Der BVB hat sich mit Andre Schürrle auf eine Vertragsauflösung geeinigt. © imago / Kirchner-Media

Borussia Dortmund und Andre Schürrle gehen ein Jahr vor dem offiziellen Vertragsende getrennte Wege. Wie der BVB am Mittwochmittag mitteilte, haben sich beide Parteien auf die Auflösung des bis zum 30. Juni 2021 laufenden Vertrags geeinigt. Der Verein zahlt dem Spieler eine stattliche Abfindung.

Schürrle kann die großen Erwartungen beim BVB nicht erfüllen

Es ist das Ende eines großen Missverständnisses, das die Borussia viel Geld gekostet hat. Schürrle war auf Wunsch von Thomas Tuchel im Sommer 2016 für die damalige BVB-Rekordablöse von 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg ins Ruhrgebiet gewechselt - konnte die großen Erwartungen aber nie erfüllen.

Für die Schwarzgelben absolvierte Schürrle lediglich 51 Pflichtspiele (acht Tore, zehn Vorlagen). In seine BVB-Zeit fallen auch zwei weniger erfolgreiche Leihgeschäfte (FC Fulham, Spartak Moskau).

Schürrle erlebt beim BVB „eine Zeit mit Höhen und Tiefen“

„Rückblickend war es eine Zeit mit Höhen und Tiefen, aber auch mit vielen wertvollen Erfahrungen sowohl im sportlichen als auch insbesondere im privaten Bereich. Ich danke den Verantwortlichen des BVB und wünsche dem Verein und seinen besonderen Fans alles Gute für die Zukunft“, erklärte Schürrle.

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