Favre spricht die BVB-Probleme deutlich an: Sportliche Altlasten bleiben eine Hypothek

dzKommentar

Der BVB kehrt mit Optimismus, aber bekannten Problemen zurück aus Marbella. Lucien Favre spricht die Defizite klar an. Denn gute Form hat noch Seltenheitswert.

Marbella

, 13.01.2020, 09:34 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei Wochen Winterpause und neun sonnige Tage in Marbella haben die Stimmung bei Borussia Dortmund wieder aufgehellt. Das Trainingslager hielt keine größeren Komplikationen bereit. Die Laune ist heiter, die Arbeitsmoral stimmt. Nach der turbulenten ersten Halbserie sucht der BVB förmlich, keine Überraschung, nach positiven Vorzeichen.

Die sportlichen Altlasten bleiben eine Hypothek des BVB

Die lassen sich finden. Mit Ausnahme von Thomas Delaney und Marcel Schmelzer stehen alle Spieler wie gewünscht im Training. Die großen Umfänge bei den Übungseinheiten in Spanien sollen die Grundlage für eine bessere Rückrunde legen. Mit der Verpflichtung des „Wikingers“ Erling Haaland traut sich der BVB zu, wieder mehr Schrecken zu verbreiten.

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Dortmund Airport: Die BVB-Rückkehr aus Marbella

Die BVB-Rückkehr aus Marbella - hier gibt's die Bilder vom Dortmund Airport.
12.01.2020
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Die BVB-Rückkehr aus Marbella.© Groeger
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Doch es gibt noch einiges zu tun, damit die Schwarzgelben in den kommenden Monaten die selbst gesteckten Ziele erreichen können. Zu viel, meinen nicht wenige Beobachter. Auch wenn gerade viel gelacht und optimistisch gedacht wird, bleiben die sportlichen Altlasten eine Hypothek.

Kapitale Leichtsinnsfehler gibt es beim BVB auch im neuen Jahr

Borussias Defensive bleibt gerade in Umschaltmomenten anfällig, weil das kollektive Verteidigen noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist und die Restverteidigung löchrig wirkt. Im Spielaufbau klemmt es, sobald sich die Gegner couragiertes Pressing zutrauen. Im Zentrum fehlt es an Tempo. Und ein verflixtes Überbleibsel aus 2019 hat es nahtlos ins neue Jahr geschafft: Mit kapitalen Leichtsinnsfehlern, sei es aus Unkonzentriertheit oder Unsicherheit, legen sich die Borussen immer wieder selbst Steine in den Weg. Daran haben die ersten drei Testspiele schmerzhaft erinnert. Gute Form hat noch Seltenheitswert.

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Wie gut die Chancen stehen bei der erhofften Aufholjagd in der Bundesliga, das liegt zum einen an der Konstanz der drei Klubs, die in der Tabelle vorne stehen, noch mehr aber an den Borussen selbst. Es bräuchte einen perfekten Start im Januar, um ein beschwingendes Momentum zu stiften. Und eine überragende Rückrunde. Etwas Spielglück. Über Monate konstant gute Leistungen.

BVB-Trainer Favre spricht die Probleme deutlich an

Ob die notwendige Gier und dieser „Killerinstinkt“ (O-Ton Michael Zorc) Einzug halten, muss sich zeigen. Immerhin zögert Trainer Lucien Favre nicht mehr, Defizite auch öffentlich ungeschminkt anzusprechen. „Dumm“, tadelte er seine Spieler vor Weihnachten. „Lächerlich“ nannte er manche Mängel bei den Tests in Marbella. Soll keiner mehr sagen, es fehle an Klartext.

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