Erfreuliche BVB-Neuigkeiten bei Zagadou - Reinier vor intensiven Tagen

dzBorussia Dortmund

Der BVB hadert nach dem 2:3 gegen die Bayern mit dem fehlenden Spielglück. Gute Nachrichten vermeldet Michael Zorc bei der Personalie Dan-Axel Zagadou. Auf Reinier warten intensive Tage.

Dortmund

, 08.11.2020, 17:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auch am Tag danach fühle sich die knappe Niederlage im Spitzenspiel „nicht gut an“, wie Michael Zorc im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten unumwunden zugab. „Wir hatten die Großchance in der 87. Minute. Geht es 3:3 aus, hätten wohl alle von einem gerechten Ergebnis gesprochen.“ Der Dortmunder Sportdirektor war sehr optimistisch in den deutschen Klassiker gegangen und hatte eine reelle Siegchance für seine Borussia gesehen. Die Effizienz der Bayern, unglückliche Abwehraktionen bei allen drei Gegentoren und fehlende Präzision im letzten Drittel bei den eigenen Angriffen sorgten am Ende aber dann dafür, dass der Sieger einmal mehr FC Bayern München hieß.

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Knackpunkt aus Sicht von Zorc war das Zustandekommen der Gegentore („Wir fälschen bei allen drei Toren ab, da war das Glück sicher nicht auf unserer Seite“) sowie die Phase rund um die Halbzeitpause. „Wir kriegen vor dem Pausenpfiff das 1:1, haben dann danach die Riesenchance zum 2:1, bekommen aber stattdessen das 1:2. Da ist uns das Ergebnis aus dem Ruder gelaufen.“

BVB-Sportdirektor Michael Zorc: „Es fehlte nicht viel“

Das Aufbäumen gegen die drohende Niederlage durfte Zorc als positiven Punkt mitnehmen, „nach Ballgewinnen waren wir aber beim letzten und vorletzten Pass zu ungenau.“ In die letzte Länderspielphase des Jahres aber könne der BVB dennoch mit einem guten Gefühl gehen. „Es war ein gutes Spiel von uns und ein enges Spiel insgesamt“, so Zorc. „Es fehlte nicht viel.“

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Bis Mitte der übernächsten Woche wird in Dortmund nun erneut mit einem sehr kleinen Aufgebot trainiert. Trainer Lucien Favre darf sich allerdings über einen lange vermissten Stammspieler freuen: Nach vier Monaten ohne Pflichtspiel soll Dan-Axel Zagadou zumindest Teile des Teamtrainings mitmachen, bestätigt Zorc. „Er ist gelaufen, er kann jetzt den nächsten Schritt machen.“ Die Hoffnung ist da, dass der junge Franzose nach ausgeheiltem Außenbandriss im Knie wie bei vorherigen Verletzungen relativ schnell wieder den Anschluss schafft und womöglich Ende November wieder zur Verfügung steht. Das würde die taktischen Möglichkeiten für Favre in der Defensive deutlich erhöhen.

BVB-Neuzugang Reinier soll wichtige Spielpraxis sammeln

Die weiteste Reise der Dortmunder Nationalspieler nimmt Reinier in Kauf. Er spielt am Montag der übernächsten Woche mit der U23 Brasiliens gegen Ägypten. Trotz der Reisestrapazen hält Zorc den Trip dennoch für sinnvoll. „Man merkt ihm an, dass er in Spanien monatelang kaum trainieren und nicht spielen konnte. Das Thema Körperlichkeit ist bei ihm noch da, daher macht es Sinn, dass er diese Spiele nutzt.“

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