Emre Can steigt ins Training ein! So plant der BVB mit dem Neuzugang

dzBorussia Dortmund

Emre Can steigt ins BVB-Training ein. Der Neuzugang soll schnell integriert werden. Michael Zorc und Sebastian Kehl loben die Flexibilität des 26-Jährigen.

Dortmund

, 02.02.2020, 13:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Um kurz nach 9 Uhr begann am Sonntagmorgen Emre Cans erster offizieller Arbeitstag beim BVB, knapp 90 Minuten vor dem Start seines ersten Mannschaftstrainings in Brackel. Das dauerte bei Nieselregen dann gute 60 Minuten. Anschließend war der 26-Jährige noch mit dem vereinseigenen Video-Team im Einsatz, bevor es um 13 Uhr wieder nach Hause ging.

„Emre“, erklärte Lizenzspielleiter Sebastian Kehl am Sonntag im Gespräch mit dieser Redaktion, „hat am Samstag individuell trainiert, am Sonntag mit der Mannschaft. Ob er in Bremen dabei ist, da trifft letztlich der Trainer die Entscheidung. Wenn er in der Lage ist, uns zu helfen, wird er mit nach Bremen fahren.“

Rückrunde nimmt für den BVB mit Can Fahrt auf

Für den BVB nimmt die Rückrunde mit dem Pokalspiel am Dienstag (20.45 Uhr) Fahrt auf. Es folgen die kniffligen Liga-Aufgaben in Leverkusen und gegen Frankfurt - daran schließt sich das erste Champions-League-Spiel gegen Paris an.

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BVB-Neuzugang Can: "Wir können etwas gewinnen"

Kehl setzt dabei auf die „große Erfahrung“ des Neuzugangs: „Wir glauben, dass wir durch Emre besser werden und den Kader weiterentwickeln. Der Konkurrenzkampf erhöht sich. Er hat in drei Ländern bei großen Klubs gespielt, ist Nationalspieler. Er wird uns Dynamik und Körperlichkeit, eine gewisse Robustheit bringen. Er ist unglaublich ambitioniert. Er will gewinnen, ist ein Siegertyp. Dazu flexibel einsetzbar, auch in unterschiedlichen Systemen.“

Zorc will Can beim BVB „nicht auf eine Position beschränken“

Ähnlich sieht es auch Sportdirektor Michael Zorc: „Wir wollen ihn nicht auf eine Position beschränken.“ Can selbst sieht sich als Innenverteidiger - wohl auch, weil er in diesem Bereich bessere Chancen im DFB-Team besitzt. „Er kann in einer Dreierkette und im defensiven Mittelfeld spielen“, sagte Zorc am Sonntag auf Anfrage.

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