Eine „Top-Woche“ des BVB - Roman Bürki lobt ein Dortmunder Sorgenkind

Stimmen zum Spiel

Der BVB zeigt ein stark verbessertes Defensivverhalten. Nach dem 2:0 in Bremen lobt Torhüter Roman Bürki ein Dortmunder Sorgenkind. Die Stimmen zum Spiel.

Bremen

, 22.02.2020, 18:57 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die BVB-Profis bejubeln in Bremen den dritten Sieg binnen einer Woche.

Die BVB-Profis bejubeln in Bremen den dritten Sieg binnen einer Woche. © imago / RHR-Foto

Lucien Favre (BVB-Trainer): „Es war ein sehr schweres Spiel. Vor allem in der ersten Hälfte hat Werder sehr aggressiv und sehr clever gepresst. Wir hatten kaum Kombinationen. Nach einer halben Stunde hat die Intensität nachgelassen bei Bremen. In der zweiten Hälfte lief es besser für uns. Da haben wir das Spiel viel besser kontrolliert. Das 2:0 hat uns definitiv erleichtert. Aber es ist immer schwer, hier zu spielen. Wir haben jetzt zweimal zuhause gewonnen und einmal auswärts - wir sind zufrieden mit dieser Woche.“

Florian Kohfeldt (Werder-Trainer): „Die erste Hälfte haben wir ein sehr ordentliches Heimspiel gemacht und vor allem defensiv wenig zugelassen. Vorne haben wir so halbe Chancen, wo wir uns dann nicht richtig gut bewegen. Das hat der BVB besser gemacht. Ich habe bei uns Leidenschaft, Kampf und über weite Strecken eine willige Werder-Elf gesehen. Wir haben nicht die Durchschlagskraft in der Offensive, das wird der Schwerpunkt in den nächsten Trainingswochen bleiben. Die Situation ist sehr ernst. Wir werden die lange Woche gegen Frankfurt und Hertha nutzen und dann hoffentlich punkten.“


Michael Zorc (BVB-Sportdirektor): „Wir sind schwer in die Gänge gekommen. Das kommt nach Europapokalspielen manchmal vor. Vor allem zu Beginn hatten wir Schwierigkeiten, uns Chancen zu erspielen. Dafür standen wir defensiv sehr solide und sicher. Nach der Pause haben wir häufiger Lösungen und den freien Mitspieler gefunden. Wir sind auch mal durch ein Standardtor in Führung gegangen, das hatten wir bisher nicht oft. Und hinterher haben wir die Partie sehr souverän zu Ende gespielt und kaum eine Chance zugelassen.“

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Bundesliga, 23. Spieltag: Werder Bremen - BVB 0:2 (0:0)

Die Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Werder Bremen und Borussia Dortmund.
22.02.2020
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Werder Bremen und Borussia Dortmund.© picture alliance/dpa
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Axel Witsel (BVB-Mittelfeldspieler): „Mit der ersten Hälfte waren wir nicht happy. Da hat Werder besser gepresst, war mehr am Ball. Physisch und mental ist das nach Champions-League-Spielen manchmal schwierig, in die Partie zu finden. Aber wir haben früh in der zweiten Hälfte das Tor gemacht und dann so gespielt wie immer. Werder musste etwas aufrücken, das hat uns Räume gegeben. Wir haben zwei Tore gemacht, es hätten sogar mehr sein können. Und wir haben wieder kein Gegentor kassiert, das ist auch wichtig. Die gesamte Woche war top von uns. Alle haben hart gearbeitet, von hinten bis vorne. Hoffentlich geht das so weiter.“


Roman Bürki (BVB-Torhüter): „Der Unterschied lag darin, dass wir geduldig geblieben sind und alle mit verteidigt haben. So haben wir von der ersten bis zur letzten Minuten souverän agiert. Das zahlt sich aus. Mit unserer Qualität in der Offensive kommen wir immer zu Chancen und zu Toren. Nach nur einem Gegentor in drei Spielen kann ich endlich mal wieder gut schlafen (lacht). Im Ernst, so macht das sehr viel Spaß. Nach dem Leverkusen-Spiel ist die Erkenntnis bei allen gereift, dass wir nicht immer fünf Tore schießen können, um ein Spiel zu gewinnen. Das ist nicht möglich! Wenn du kein Tor kriegst, kannst du schon mal nicht verlieren. Und mit unserer Offensive sind wir immer gefährlich. Thorgan, Jadon, Erling - sogar Achraf, der das Verteidigen manchmal vergessen hatte früher, die arbeiten alle mit nach hinten. Und das reicht dann oft schon.“

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Emre Can (BVB-Mittelfeldspieler): „Ich hatte richtig Bock, das Spiel zu gewinnen. Wenn es schwierig läuft, muss man auch mal ein Standardtor machen. Es war alles in allem eine geduldige, sehr erwachsene Vorstellung von uns. Die erste Halbzeit war sehr schwierig. Aber wir haben fast nichts zugelassen und in der zweiten Halbzeit das Spiel mehr kontrolliert. Wir haben nicht sofort den ersten Ball nach vorne geschlagen, sondern haben ihn laufen lassen. Dann wurde Bremen müde und wir haben zur richtigen Zeit zugeschlagen.“

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