Drei Tage vor dem Revierderby: BVB simuliert im Stadion den Neustart

dzBorussia Dortmund

Drei Tage vor dem Revierderby gegen Schalke simulieren die BVB-Profis den Bundesliga-Neustart im leeren Signal Iduna Park - inklusive musikalischer Untermalung.

Dortmund

, 13.05.2020, 16:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Athletik-Trainer Florian Wangler trifft am Mittwochmittag als erster Vorbote des Dortmunder Quarantäne-Trosses im Signal Iduna Park ein. Es folgen Lizenzspielleiter Sebastian Kehl und Stadionsprecher Norbert Dickel. Es ist der Tag der Geisterspiel-Generalprobe. Trainer Lucien Favre probt zum zweiten Mal den Ernstfall - bereits am Samstag hatte an gleicher Stelle ein internes Testspiel stattgefunden.

Das BVB-Team trifft um 14.39 Uhr am Satdion ein

Die Mannschaft - weiterhin aufgeteilt in zwei Mannschaftsbusse und einen schwarzen Van - trifft um 14.39 Uhr am Stadion ein. Das dürfte dem Zeitpunkt entsprechen, an dem die Borussen auch am Samstag zum Neustart der Bundesliga gegen den Reviernachbarn FC Schalke 04 auf die Strobelallee abbiegen werden.

Die Aufenthaltszeiten in der Kabine sollen laut Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga minimiert werden. Zum Vergleich: An einem „normalen“ Spieltag treffen die beiden Teams rund 75 Minuten vor Spielbeginn am Stadion ein.

BVB-Generalprobe mit musikalischer Untermalung

Um 15.27 Uhr sind dann wohl bekannte Klänge aus dem Stadioninneren zu vernehmen: Auf die Fußballhymne „You’ll never walk alone“ folgt der „Triumphmarsch“ von Walter Stolz - mit diesem Lied werden die BVB-Profis im Normalfall zum Aufwärmen begrüßt.

Wenige Minuten später rollt der Ball. Leicht verspätet treffen auch Sportdirektor Michael Zorc sowie die Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Carsten Cramer ein. Einmal Atmosphäre antesten.

BVB-Tross befindet sich bis Samstag in Quarantäne

Kurz vor 17 Uhr Uhr macht sich Mannschaft auf den Rückweg zum Mannschaftshotel „l’Arrivée“ im Dortmunder Süden - die Fahrtzeit beträgt rund 15 Minuten. Es folgt das Abendessen. Noch sind drei Tage Quarantäne zu überstehen, bevor der Ball wieder rollt. Erste Eindrücke, wie sich das anfühlen wird, haben die Dortmunder am Mittwoch gesammelt.

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