Dortmund ist der Angstgegner des SC Freiburg - Haaland kann den BVB zum Rekord schießen

dz09 Fakten

Laut Statistik kann sich der SC Freiburg die Reise nach Dortmund sparen. Erling Haaland will den BVB am Samstag zum Rekord schießen. Die 09 Fakten.

Dortmund

, 28.02.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Borussia Dortmund gewann fünf der sechs Rückrundenspiele und hat derzeit vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Bayern München. Nach der Partie gegen Freiburg beginnt für den BVB die „Crunchtime“: Am 25. Spieltag geht es nach Mönchengladbach, vier Tage später steigt das Champions-League-Rückspiel in Paris - anschließend steht das Revierderby gegen den FC Schalke 04 auf dem Plan.


01.) Schwarzgelbe Erfolgself: Erstmals unter Lucien Favre bestritt der BVB drei Pflichtspiele in Serie mit der gleichen Startelf - und feierte damit drei Siege (gegen Frankfurt, Paris und Bremen).


02.) Der BVB ist das beste Heimteam der Liga: Der BVB ist als einziger Bundesligist in dieser Saison ohne Heimniederlage, und das nicht nur in der Liga (acht Siege, drei Remis - 27 Punkte bedeuten Platz eins der Heimtabelle), sondern auch wettbewerbsübergreifend (13 Siege, vier Unentschieden). Nur vier Gästemannschaften punkteten diese Saison in Dortmund: Die Spitzenteams Barcelona und Leipzig sowie die Kellerkinder Bremen und Paderborn.

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03.) Torfestivals: In der Bundesliga erzielten die Dortmunder in den vergangenen sieben Heimspielen immer mindestens drei Tore - das ist die zweitlängste Serie der Vereinsgeschichte. Die längste datiert aus dem Frühjahr 1966, als dem BVB in acht aufeinanderfolgenden Bundesliga-Heimspielen mindestens drei Treffer gelangen. Diese Rekordserie könnte nun egalisiert werden. In den drei Heimspielen der Rückrunde schoss die Favre-Elf sogar jeweils mindestens vier Treffer.


04.) BVB-Neuzugang Haaland trifft und trifft: Erling Haaland ist der erste Spieler, der in seinen ersten sechs Bundesliga-Einsätzen neun Tore erzielte. Wettbewerbsübergreifend bringt er es in acht Pflichtspielen für den BVB nun auf zwölf Tore. Gleichauf mit Marco Reus ist der Norweger hinter Jadon Sancho (16 Pflichtspieltreffer) nun Dortmunds zweitbester Torschütze dieser Saison - und das nach nur 530 Einsatzminuten (davon 395 in der Bundesliga).

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© Deltatre

05.) Sancho wird immer besser: Jadon Sancho lieferte in Bremen seinen 15. Assist dieser Bundesliga-Saison, ist damit nun der alleinige Top-Vorbereiter der Liga. In seinen vergangenen zwölf Bundesliga-Partien sammelte der 19-Jährige überragende 19 Scorer-Punkte (zehn Tore, neun Assists).


06.) Vielfältige Torgefahr: In Bremen war es Dan-Axel Zagadou, der mit dem 1:0 den Bann brach und sein Team auf die Siegerstraße brachte. Es war das erste Saisontor des Franzosen, der sich damit als 16. Dortmunder dieser Bundesliga-Spielzeit in die Torschützenliste eintrug - das ist Ligaspitze.

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07.) Hakimi macht Dampf: Einer der Profiteure der Umstellung auf Dreierkette ist Achraf Hakimi. Der Marokkaner, der als einziger Dortmunder in allen Pflichtspielen dieser Saison zum Einsatz kam, kann im rechten Mittelfeld seine Offensivqualitäten ausspielen - seine Defizite in der Defensive wiegen auf dieser Position nicht so schwer wie auf der des Rechtsverteidigers. Hakimi bringt es in dieser Bundesliga-Saison nun auf zehn Vorlagen, womit er hinter Sancho zweitbester Vorbereiter des BVB ist (ligaweit Platz vier). Sein bislang letztes Bundesliga-Tor erzielte der schnellste Spieler der Liga beim 2:2 im Hinspiel in Freiburg.

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08.) Dutt gelang der letzte SC-Sieg: Der SC Freiburg ist gegen Dortmund seit 17 Bundesliga-Spielen sieglos und damit länger als gegen jeden anderen Verein. Als die Breisgauer am 8. Mai 2010 letztmals gegen den BVB gewannen (zu Hause mit 3:1), saß beim SC noch Robin Dutt und bei Dortmund Jürgen Klopp auf der Bank. Aus den anschließenden 17 Partien (davon 14 unter Christian Streich) holte der SC nur drei Punkte - zwei in der Saison 2017/18 und einen im Hinspiel dieser Saison, als Freiburg dank eines Last-Minute-Eigentors von Manuel Akanji zum 2:2 kam.


09.) Als Sebastian Kehl noch das Freiburg-Trikot trug, gelang dem SC sein bislang letzter und einziger Sieg in Dortmund. Am 21. Oktober 2001 traf der heutige Leiter der Lizenzspielerabteilung in der Nachspielzeit zum 2:0-Endstand für die Elf von Volker Finke (das 1:0 hatte Soumaila Coulibaly erzielt). Wenige Wochen später wechselte Kehl zum BVB - und blieb den Borussen bis zu seinem Karriereende treu.

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