Das fehlt dem BVB in Frankfurt: „Dann hätten wir sie geschlagen“

Borussia Dortmund

Borussia Dortmund spielt in Frankfurt nur 1:1 und verschläft die ersten 45 Minuten komplett. Zu einem Sieg fehlt dem BVB trotzdem nicht viel - und doch einiges. Die Stimmen zum Spiel.

Dortmund

, 05.12.2020, 18:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Torschütze Giovanni Reyna (M.) bleibt an den Frankfurtern Erik Durm (l.) und Djibril Sow hängen.

BVB-Torschütze Giovanni Reyna (M.) bleibt an den Frankfurtern Erik Durm (l.) und Djibril Sow hängen. © dpa

Borussia Dortmund hat das Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt in den ersten 45 Minuten verschlafen, geriet früh durch den Treffer von Daichi Kamada in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel kam der BVB besser ins Spiel - Giovanni Reyna sicherte mit einem strammen Schuss ins kurze Eck (56.) immerhin einen Punkt. Hier gibt’s die Stimmen zum Unentschieden des BVB gegen Eintracht Frankfurt.


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Roman Bürki (BVB-Torhüter): „Das hat man heute wieder gesehen: Wir haben auch gegen Lazio so einen klassischen Mittelstürmer vermisst. Deswegen bin ich froh, dass wir vorne noch so einen jungen Mouki (Youssoufa Moukoko, Anm. d. Red.) haben. Die erste Halbzeit war durch die vielen Umstellungen und die fehlende Frische nicht so gut. In der zweiten Halbzeit haben wir taktisch etwas umgestellt und das tat uns gut. Es ist natürlich dem ganzen Spiel anzusehen, wenn da vorne auch ein Stürmer drinsteht, der gewohnt ist, auf dieser Position zu spielen. Da hat man auch gesehen, dass Julian Brandt sich hinterher wohler gefühlt hat. Wenn wir jetzt am Anfang der Saison gewesen und voll im Saft wären: Dann hätten wir diese Mannschaft auch heute geschlagen.“

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Emre Can (BVB-Defensivspieler): „Am Ende können wir noch gewinnen, aber das 1:1 geht in Ordnung. Es war nicht einfach gegen die Eintracht zu spielen, sie haben uns wehgetan. Wir dürfen jetzt aber nicht meckern. Es geht nächste Woche weiter und hoffentlich holen wir dann wieder drei Punkte. Mit Moukoko müssen wir alle ein bisschen Geduld haben. Er ist erst 16 und muss sich ein bisschen an das Tempo hier gewöhnen - aber er hat ein extremes Talent. Wir haben in der Mannschaft nicht viele, wenn Haaland ausfällt. Deswegen brauchen wir ihn.“

Sebastian Kehl (BVB-Lizenzspielerleiter): „Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. In der zweiten Hälfte haben wir mehr Druck aufgebaut und es sind wesentlich mehr Torchancen dabei rumgekommen. Aufgrund der ersten Halbzeit, denke ich, geht das Ergebnis in Ordnung. Einiges hat mir gut gefallen, ein paar Sachen aber auch nicht.“


BVB-Coach Lucien Favre bei Sky: „Wir haben heute mit Risiko gespielt, zwei, drei Spieler haben gespielt, die lange nicht gespielt haben. Zagadou zum Beispiel hat sechs Monate nicht gespielt, Nico Schulz hatte seit langem nicht mehr gespielt. Heute Morgen waren Mats Hummels und Emre Can unsicher bis ungefähr 11 Uhr. Es war viel Risiko, aber es war nötig.“

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SGE-Profi Erik Durm: „Wir haben alles reingehauen, was wir hatten, und sind zufrieden mit dem Punkt.“


SGE-Sportvorstand Fredi Bobic: „Mal wieder ein Punkt, damit können wir gut leben. Wir waren in der ersten Halbzeit gut und hatten die besseren Möglichkeiten, in Hälfte zwei war der BVB viel besser und das 1:1 ist gerecht. Insgesamt können wir zufrieden sein. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und waren direkt in den Zweikämpfen. Auf der anderen Seite steht dann aber auch ein Gegner und der BVB ist ja nicht gerade Laufkundschaft. Von daher sind wir mit dem Punkt zufrieden.“

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