Das BVB-Aus in Bremen: „Warum nicht wenigstens mit einem Stürmer?“

Reaktionen zur 2:3-Niederlage

Der BVB offenbart beim Pokal-Aus in Bremen bekannte Schwächen. Die Pressestimmen und Reaktionen der Fans sind eindeutig.

Dortmund

, 06.02.2020, 10:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das BVB-Aus in Bremen: „Warum nicht wenigstens mit einem Stürmer?“

Viele Fans hätten Erling Haaland gegen Bremen gerne in der BVB-Startelf gesehen. © imago / MIS

Borussia Dortmund muss den ersten Titel der Saison abschreiben. Der BVB unterlag dem SV Werder Bremen am Dienstag im Achtelfinale des DFB-Pokals mit 2:3 (0:2). Die Reaktionen der BVB-Fans und die Pressestimmen fallen entsprechend deutlich aus - Titelaspirant Borussia Dortmund enttäuschte auf ganzer Linie.

Pressestimmen rund um das Pokal-Aus des BVB:

  • Die große Dortmunder Enttäuschung“: Hart geht die FAZ ins Gericht mit dem BVB. Die Dortmunder seien „weit entfernt von einem Torfestival“ gewesen.

  • Wille besiegt Wunderstürmer“: Süffisant fragt die SZ in ihrem Spielbericht: „Wie viele Tore darf man Werder Bremen maximal Vorsprung geben, damit Erling Haaland das noch ausgleichen kann?“ Trainer Lucien Favre hatte den Norweger dieses Mal nicht in die BVB-Startelf berufen.
  • Wie soll es erst gegen Paris werden“: Ein düsteres Bild für die sportliche Zukunft des BVB zeichnet der Spiegel. Die „Dortmunder Defensivprobleme gegen Bremen“ könnten auch zu ernsthaften Problemen in der Champions League führen.

  • Abwehr des BVB katastrophal, auch Reus und Hazard enttäuschen“: Harte Kritik übt die WAZ an der Leistung der BVB-Profis. Auch die Noten in der BVB-Einzelkritik fallen schlecht aus.

Die Fan-Reaktionen zur BVB-Niederlage in Bremen:

  • Bärbel Krahforst fragt in Bezug auf „Zweifel an der Titelreife keimen erneut auf“: „Favre kennt doch die Schwachstelle. Warum bringt er nicht wenigstens einen Stürmer, Haaland oder Reyna, von Beginn an?“
  • Steffan Strott ist ebenfalls unzufrieden mit der Leistung des BVB, nimmt aber Keeper Marwin Hitz in Schutz: „So ist das halt, über den Fehler wird berichtet, aber die vergebenen Chancen von Reus oder Sancho gehen unter.“
  • Torsten Prunge hingegen hat Lucien Favre als Schuldigen ausgemacht für die Niederlage des BVB: „Wenn ich als Trainer einen Spieler habe, der in drei Spielen sieben Tore schießt, läuft der auf. Wenn ein Herr Schulz auf der linken Seite innerhalb von 30 Minuten vier schwerwiegende Fehler macht, wechsel ich ihn als Trainer aus - und wenn ich aus der Hinrunde nicht gelernt habe, dass Reus nicht im Sturm spielen kann, bin ich der falsche Trainer.“

Derweil beschäftigt man sich bei Borussia Dortmund nicht nur mit dem Pokalaus, sondern bastelt im Hintergrund auch weiterhin am Kader. Nach Informationen dieser Redaktion steht unter anderem Ex-Stürmer Alexander Isak unter Beobachtung.

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