Das Aus von Julian Weigl trifft den BVB hart

Der Kommentar

Die gute Nachricht vorweg: Borussia Dortmund hat die direkte Champions-League-Qualifikation weiter in eigener Hand. Das 1:1 in Augsburg lieferte auch keinen Beleg dafür, die Unruhe um Trainer Thomas Tuchel könne negative Auswirkungen auf die sportliche Leistungsfähigkeit der Schwarzgelben haben. Und doch gibt es Anlass zur Sorge.

AUGSBURG

, 13.05.2017, 21:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Aus von Julian Weigl trifft den BVB hart

Julian Weigl wird dem BVB mehrere Monate fehlen.

Julian Weigl verletzte sich beim FCA schwer und wird der Borussia drei bis vier Monate fehlen. Das ist zunächst einmal tragisch für Dortmunds jungen Sechser. Er verpasst das Endspiel um den DFB-Pokal und damit das verdiente Highlight am Ende einer langen Saison. Doch es ist auch bitter für den BVB, der in den zwei wichtigen Endspielen gegen Bremen (in der Liga) und gegen Frankfurt (im DFB-Pokal) auf seinen Schrittmacher verzichten muss.

Wettlauf gegen die Zeit

Der Sechser mit dem treffenden Spitznamen "Passmaschine" ist Dortmunds Bindeglied zwischen Defensive und Offensive. Kaum ein Angriff, der nicht über ihn läuft. Kaum eine Verlagerung, an der er nicht beteiligt ist. Es ist daher fast logisch, dass Weigl auch in dieser Saison in fast jedem Spiel seiner Elf auf dem Platz stand.  

Ich bleib wie es auf meinem Tattoo steht POSITIV ! ??? Danke für all eure Nachrichten! #Comebackstronger ????? #stay#postive#bae#familypic.twitter.com/7ObbvIeops

— Julian Weigl (@JuWeigl)

Alle Hoffnungen müssen jetzt darauf ruhen, dass Nuri Sahin rechtzeitig bis zum Finale in Berlin am 27. Mai wieder fit wird. Derzeit absolviert der Stratege nach überstandener Sprunggelenksverletzung nur ein Laufprogramm, doch in den kommenden Tagen soll die Intensität gesteigert werden. Es wird ein Wettlauf gegen die Zeit.

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