BVB zeigt Reaktion - Aubameyang trifft doppelt

4:1 gegen Gladbach

Eine Reaktion war gefordert von Borussia Dortmund nach dem viel diskutierten 1:2 in Frankfurt - und die Mannschaft zeigte sie in eindrucksvoller Weise: Das 4:1 (2:1) gegen Borussia Mönchengladbach dürfte die Wogen wieder glätten, der BVB springt damit zumindest bis zum Sonntag wieder auf Rang fünf.

DORTMUND

, 03.12.2016, 17:24 Uhr / Lesedauer: 3 min
BVB zeigt Reaktion - Aubameyang trifft doppelt

Torschützen unter sich: Pierre-Emerick Aubameyang (r.) und Ousmane Dembele.

Konzentration, Leidenschaft und Konsequenz hatte Trainer Thomas Tuchel für das Duell mit der Borussia vom Niederrhein gefordert. Und der BVB folgte den Anweisungen, arbeitete sich zunächst ins Spiel und spielte später auch noch ansehnlichen Fußball. Treffer von Pierre-Emerick Aubameyang (2), Lukasz Piszczek und Ousmane Dembele besiegelten das Schicksal der seit Jahren im Signal Iduna Park chancenlosen Gladbacher.

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Bundesliga, 13. Spieltag: BVB - Borussia M'gladbach 4:1 (2:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach.
03.12.2016
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach.© Foto: imago
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Fußball: Bundesliga, Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach, 13. Spieltag am 03.12.2016 im Signal Iduna Park, Dortmund (Nordrhein-Westfalen). Dortmunds Lukasz Piszczek (2.v.l) bejubelt sein Tor zum 2:1 mit Marc Bartra (l) und Marco Reus. (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) Foto: Guido Kirchner/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++© Foto: dpa
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach.© Foto: dpa

Nach seiner viel beachteten Generalabrechnung mit seiner Mannschaft empfing der Signal Iduna Park Thomas Tuchel mit wohlwollendem Applaus. Der 43-Jährige reagierte auf die enttäuschende Darbietung seiner Elf beim 1:2 vor einer Woche dann auch mit personellen Änderungen: Vier an der Zahl waren es, so kehrten Marco Reus und Ousmane Dembele ebenso in die Startelf zurück wie auch Marc Bartra und - etwas überraschend - Nuri Sahin. Der hatte es nach einer guten Vorstellung in der Champions League beim 8:4 gegen Warschau in Frankfurt gar nicht in den Kader geschafft.

Drei Innenverteidiger

Taktisch sah das dann so aus, dass die drei Innenverteidiger Ginter, Sokratis und Bartra bei Ballbesitz eine Dreierkette bildeten, die bei Angriffen der Gladbacher von den Außen Piszczek und Schmelzer verstärkt wurde. Mit den zentralen defensiven Mittelfeldspielern Sahin und Gonzalo Castro machte Dortmund auch die Mitte dicht und hoffte dadurch, die Kreise von Gladbachs Raffael einengen zu können.

Sechs Minuten waren gespielt, da stand es 0:1. Marc Bartra klärte beim Abwehrversuch den Ball vor die Füße von Raffael - der zog aus 17 Metern ab, Roman Weidenfeller war chancenlos und wurde wieder einmal kalt erwischt. Einen Ball musste er zuvor nicht halten.

Aubameyang mit der schnellen Antwort

Bevor sich der Rückstand zu einem Schock auswachsen konnte, stellte Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang mit seinem 14. Saisontreffer den Ausgleich her. 59 Sekunden dauerte es nach dem Rückstand, als Reus nach Dembeles Pass auf den Gabuner abtropfen ließ, war auch Yann Sommer geschlagen. Gut sah er beim Schuss von Aubameyang nicht aus. Und mit dem 2:1 durch Lukasz Piszczek nahm der BVB weiter Tempo auf. Bartra hatte eher zufällig den Eckball von Dembele verlängert, Piszczek traf aus fünf Metern per Kopf (15.).

Was sich zu einem offenen Schlagabtausch zu entwickeln schien, wurde dann doch eher ein Abnutzungskampf um die wenigen freien Räume. Im Mittelfeld eroberte sich der BVB eine Handlungshoheit und arbeitete weitgehend konzentriert. Bis zur Pause gewann Dortmund 60 Prozent der Zweikämpfe und hielt die andere Borussia so vom eigenen Strafraum fern. Weder aus der Zentrale noch über die Außen gab es offensiv zwingende Chancen im Minutentakt. Einmal aber wurde es noch gefährlich, als Dembele schön in den Lauf von Reus passte und nur das lange Bein von Elvedi einen dritten Einschlag hinter Sommer verhinderte (34.).

Reus knapp im Abseits

Mit dem Wiederanpfiff aber öffneten beide Borussias ihr Visier. Dortmund hatte den Torschrei nach dem Hackentreffer von Reus auf den Lippen, der hatte bei der Flanke von Piszczek aber im Abseits gestanden (50.). Auf der Gegenseite wäre ein schlimmer Fehlpass von Reus beinahe bestraft worden, Raffaels Hereingabe fälschte Sokratis fast ins eigene Tor ab (54.). Bei der anschließenden Ecke von Raffael kam Christensen vor Weidenfeller an den Ball, die Kugel ging über das Tor.

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Nun war Musik drin in dieser Partie, Marco Reus hatte nach resolutem Körpereinsatz die nächste Chance, Elvedi blockte seinen Schuss (61.). Aubameyang brachte bei einer Zwei-gegen-Eins-Kontersituation den Ball nicht zum mitgelaufenen Dembele (54.). Dem wurde es dann zu bunt, mit einer klugen Körpertäuschung und trockenem Rechtsschuss besorgte er das 3:1 höchstpersönlich (64.).

Ein Tor für den Jahresrückblick

Die Widerstandskraft der bis dahin nicht schwächeren Gladbacher erlahmte mit dem dritten Gegentor, das auch aufzeigte, wie folgenschwer es sein kann, wenn man dieser Dortmunder Offensive so viel Raum zum Kontern lässt. Das war auch beim 4:1 so - ein Tor, das es in jeden Jahresrückblick schaffen dürfte. Torschütze war Aubameyang, die Hauptarbeit verrichtete Reus, der sich auf engstem Raum durch den Strafraum der Gladbacher dribbelte und dann per Hackentrick herrlich ablegte (68.).

Das Tor machte den Deckel drauf, Tuchel zeigte mit den Einwechslungen von Pulisic und Mor noch, wieviel Offensivpower auf der Bank saß, wo Andre Schürrle und Mario Götze über 90 Minuten frieren mussten. Vor den wichtigen Auswärtswochen mit den Spielen in Madrid, Köln und Hoffenheim lieferte der BVB einen eindrucksvollen Beleg, wieviel Potenzial in dieser Mannschaft steckt.

 

 

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