BVB vor dem FC Bayern München: So avanciert Borussia Dortmund zum Social-Media-Meister

Borussia Dortmund

Obwohl der BVB in den sozialen Medien 77 Millionen Follower weniger aufbieten kann als der FC Bayern, liegt Dortmund in punkto Attraktivität vor dem Rekordmeister - auch dank seiner Fans.

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, 22.10.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB vor dem FC Bayern München: So avanciert Borussia Dortmund zum Social-Media-Meister

Beim Thema Social Media erhält der BVB Bestnoten. © David Inderlied

Das Fachmagazin SPONSORs hat die Social-Media-Kanäle der Fußball-Bundesligisten einer tiefgreifenden Analyse unterzogen. Der BVB erhält die Bestnote. Im Netz folgen 100 Millionen Fans Borussia Dortmund.

BVB-Follower interagiern mit dem Klub

Das sind zwar deutlich weniger Anhänger als beim FC Bayern München, doch der BVB punktet vor allem im Bereich „Interaktionen mit den Fans“. Laut SPONSORs ist die Engagement-Rate „beim BVB doppelt so hoch wie bei den Bayern“.

Dies bedeutet, dass jeder Follower doppelt so häufig mit Beiträgen des Klubs interagiert. Und je häufiger Follower mit Inhalten eines Social-Media-Kanals interagieren, „desto wahrscheinlicher ist es für Sponsoren, dass ihre Werbebotschaften eine hohe Reichweite erzielen.“

Der FC Bayern generiert „vier Mal weniger Interaktionen als der BVB“

SPONSORs bezeichnet die Social-Media-Schmiede des BVB als „Vorbild“. In der Bundesliga vermarkte Borussia Mönchengladbach seine Social-Media-Kanäle in Form von bezahlten Partnerschaften zwar am stärksten. Über 280 Partnerschaften seien hier bis Ende September kommuniziert worden - also jeden Tag eine.

Dortmund nutzt bezahlte Partnerschaften deutlich seltener (116 im selben Zeitraum), ist damit aber erfolgreicher. Insgesamt interagierten 1,94 Millionen Nutzer mit gesponserten Beiträgen des BVB, das sind durchschnittlich knapp 16.724 Interaktionen pro Beitrag. Das sei „ein guter Wert, der in der Bundesliga seinesgleichen sucht. Der FC Bayern generiert als zweiterfolgreichster Bundesliga-Klub in diesem Ranking viermal weniger Interaktionen als der BVB.“

„Mit diesen Zahlen kann auch der FC Bayern nicht mithalten“

Borussia Dortmund führt somit auch das Ranking der 30 erfolgreichsten Posts dieser Kategorie an - 19 dieser 30 stammen vom BVB. „Mit diesen Zahlen kann auch der FC Bayern nicht mithalten“, analysierte SPONSORs.

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Laut dem Fachmagazin generieren die maximal fünf bis zehn Prozent der Sponsoring-Umsätze aus ihrer Social-Media-Vermarktung. Das Potenzial taxieren die Experten mittelfristig jedoch auf bis zu 20 Prozent.

Das entspräche bei Borussia Dortmund rund 18 Millionen Euro pro Saison und somit in etwa der Summe, die der BVB aktuell aus dem Hauptsponsoring mit Evonik umsetzt - ein gewaltiger Markt also.


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