BVB-Training: Bellingham und Moukoko legen los - U19-Talent dabei

Borussia Dortmund

Beim BVB rollt wieder der Ball - beim ersten Mannschaftstraining in Brackel stehen Jude Bellingham und Youssoufa Moukoko im Fokus. Vier Profis fehlen. Ein Gesicht ist überraschend dabei.

Dortmund

, 03.08.2020, 12:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jude Bellingham absolvierte am Montag sein erstes BVB-Training.

Jude Bellingham absolvierte am Montag sein erstes BVB-Training. © Groeger

Der Ball rollt wieder beim BVB: Am Montagmorgen gegen 10.30 Uhr ist die Mannschaft von Borussia Dortmund mit der ersten Einheit auf dem sattgrünen Trainingsrasen auch fußballerisch in das Spieljahr 2020/21 gestartet. Mit einer personellen Überraschung.

Reus, Schmelzer, Dahoud und Hummels fehlen beim BVB-Auftakt

Zu den ersten Spielern auf dem Rasen gehörten Tobias Raschl und Mateu Morey, auch die Leihspieler Marius Wolf und Felix Passlack zählten zum Team. Neben den externen Neuzugängen Thomas Meunier und Jude Bellingham mischten auch die Eigengewächse Youssoufa Moukoko, Ansgar Knauff und, das war vorher nicht bekannt, Nnamdi Collins mit. U19-Innenverteidiger Collins hatte bereits im Frühjahr mal „reinschnuppern“ dürfen und darf sich wie Knauff bei den Profis präsentieren.

Dürfen sich bei den BVB-Profis präsentieren: Ansgar Knauff (l.) und Nnamdi Collins (2.v.r.).

Dürfen sich bei den BVB-Profis präsentieren: Ansgar Knauff (l.) und Nnamdi Collins (2.v.r.). © Groeger

Somit fehlten nur Marco Reus (Entzündung einer Sehne an den Adduktoren), Marcel Schmelzer (Knieverletzung), der angeschlagene Mahmoud Dahoud (Knieverletzung) und Mats Hummels (Sprunggelenk), der sich aber bei der einleitenden Ansprache zum Mannschaftskreis dazustellte und anschließend individuell trainierte.

BVB-Spieler Akanji: „Tut einfach gut, wieder auf dem Platz zu stehen“

Zum Auftakt stand Gewöhnung auf dem Programm: Nach dem intensiven Aufwärmprogramm mit einem Athletikteil und Stabilitätsübungen stand endlich, wie die Spieler sagen würden, der Ball wieder im Vordergrund. Mit Passübungen und Spielformen durften die Borussen endlich wieder die Kugel streicheln, treten, köpfen. Angeleitet wurden die Aufgaben von den Co-Trainern Edin Terzic und Manfred Stefes, Cheftrainer Lucien Favre wachte gebannt und gespannt, wie sich vor allem die Neuzugänge präsentierten.

Zunächst spielten zwei Mannschaften und zwei freie Mitspieler ohne Tore gegeneinander, dann in Gleichzahl auf sechs Mini-Tore. Nach etwas mehr als 60 Minuten schweißtreibender Arbeit war der Aufgalopp abgeschlossen. „Es hat sehr gut getan, die Kugel wieder am Fuß zu haben. Das war eine lange Pause. Sicherheit geht vor, aber da alle Coronatests negativ waren, können wir anfangen mit dem Training. Es tut einfach gut, wieder auf dem Platz zu stehen und den Ball zu berühren“, erklärte Abwehrspieler Manuel Akanji bei „BVB-TV“.

Großen Tatendrang versprühte dabei unter anderem Meunier. Der Rechstverteidiger aus Belgien war sogar vorzeitig nach Dortmund gereist und ins individuelle Training eingestiegen. Auch die Youngster Moukoko und Bellingham konnten sich schnell an Niveau und Mitspieler gewöhnen.

BVB-Trainingslager in Bad Ragaz ab dem 10. August

In den nächsten Tagen werden die Einheiten ausgeweitet und intensiviert, am Dienstag stehen erstmals zwei Einheiten an. Am kommenden Montag, 10. August, reist der BVB-Tross dann für eine Woche ins Trainingslager nach Bad Ragaz in der Schweiz.

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