BVB-Torjäger Haaland: „Habe zu ihm gesagt, was er zu mir gesagt hat“

Borussia Dortmund

Borussia Dortmund zieht ins Viertelfinale der Champions League ein. Für Gesprächsstoff sorgt beim 2:2 gegen Sevilla der Schiedsrichter - und BVB-Rekordmann Erling Haaland. Die Stimmen zum Spiel.

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, 10.03.2021, 00:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Erling Haaland (vorne) geriet nach seinen Elfmetern mit Sevillas Torhüter Bono verbal aneinander.

Erling Haaland (vorne) geriet nach seinen Elfmetern mit Sevillas Torhüter Bono verbal aneinander. © imago / Team 2

Der BVB führt gegen Sevilla schon mit 2:0, muss in der langen Nachspielzeit aber noch um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League bangen. Gesprochen wird nach dem 2:2 auch über Schiedsrichter Cüneyt Cakir und seine verwirrenden Entscheidungen rund um den BVB-Treffer zum 2:0. Die Stimmen zum Spiel:

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Erling Haaland (BVB-Stürmer): „Es war ein sehr hartes Spiel. Ich bin sehr müde, aber es fühlt sich sehr gut an, in der nächsten Runde zu sein. Wir wussten, dass es schwierig werden würde. Es waren sehr hektische Minuten nach der Pause. Es war ein schönes Tor, dann gab es Elfmeter, den habe ich verschossen, aber der Torhüter hat geschummelt, dann habe ich nochmal geschossen und getroffen, als er nicht geschummelt hat. Es war genau die gleiche Situation, aber dieses Mal stand er auf der Linie. Als der Torhüter nach dem ersten Elfmeter vor meinem Gesicht gesprungen ist, habe ich nur gedacht: Es wäre besser, wenn du noch ein Tor machst. Ich habe nach dem zweiten Elfmeter das gleiche zu dem Torhüter gesagt, was er nach dem ersten zu mir gesagt hat. Vielleicht war es Karma. Am Ende war es ein Tor für uns. Das ist das Wichtigste.“

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Edin Terzic (BVB-Trainer): „Es war eine turbulente Szene, die mit all dem Hin und Her fast fünf Minuten gedauert hat. Wir sind außen recht cool geblieben und haben darauf hingewiesen, dass beides überprüft werden muss. Uns war im Vorfeld klar, dass Bono häufig beim Elfmeter die Linie verlässt. In diesem Fall war es auch so. Es war wichtig, dass der Elfmeter wiederholt wurde. Wir waren am Ende einfach glücklich, dass wir das wichtige zweite Tor machen konnten. Erling Haaland ist ein herausragender Spieler, es macht uns stolz, dass er unser Trikot trägt. Wir sind nicht gut ins Spiel gestartet, haben den ein oder anderen doofen Fehlpass gespielt, konnten nicht für Entlastung sorgen. Aber wir waren bereit, mit Mann und Maus unser Tor zu verteidigen und dann wurde es auch fußballerisch besser. Zum Ende wurde es natürlich nochmal eng. So sind die K.o.-Spiele. Am Ende geht es nur noch ums Weiterkommen. Wir sind total glücklich, im Viertelfinale zu stehen. Wir gehören zu den besten acht Mannschaften in Europa. In der Kabine lagen wir uns in den Armen.“


Thorgan Hazard (BVB-Offensivspieler): „Es war ein großer Kampf mit ein bisschen Druck am Ende des Spiels. Wir haben das gut gemacht. Sevilla hat gut gespielt, aber wir waren sehr clever - und Erling Haaland hat zwei Tore gemacht. Wir hatten nicht viele Chancen, aber wenn man in Sevilla 3:2 gewinnt, muss man clever spielen. Wir haben zusammen gut verteidigt.“

Sebastian Kehl (BVB-Lizenzspielleiter): „Das Spiel wurde am Ende noch einmal unnötig eng. Aber es war ein geiler Fight, ein geiles Weiterkommen. Das haben wir uns verdient. Erling Haaland hat leider beim ersten Elfmeter nicht getroffen, aber er hatte den Mut, dann nochmal anzutreten. Wir haben uns gewehrt gegen eine erfahrene Mannschaft und sind am Ende verdient weitergekommen.“

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