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BVB-Torhüter Bürki spielt vorerst nicht mehr für die Nati

Borussia Dortmund

Borussia Dortmunds Torhüter Roman Bürki (28) wird vorerst nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft auflaufen. Eine Rückkehr schließt er aber nicht aus. Die Begründung freut den BVB.

Marbella

, 06.01.2019 / Lesedauer: 2 min

Schon vor mehreren Wochen habe er die Verantwortlichen bei der Nationalmannschaft der Eidgenossen über seine Absichten informiert, teilte Bürki in einer Mitteilung des BVB mit. „Es war mir immer eine echte Herzensangelegenheit und eine große Ehre, für mein Heimatland aufzulaufen“, sagte der laut Fachmagazin „kicker“ beste Torhüter der Bundesliga-Hinrunde.

Sommer hat die Nase vorn

In der Schweizer „Nati“ war Bürki jedoch nie die Nummer eins. Erst Diego Benaglio und seit Jahren Yann Sommer vom Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach hatten immer knapp die Nase vorn. So kommt der Borusse und frühere Freiburger nur auf neun A-Länderspiele.

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Liebe Fans, Ihr habt es vielleicht schon gelesen: Ich habe mich dazu entschieden, zumindest in diesem Jahr in eine Art Standby-Modus zu schalten, was meine Nationalmannschafts-Karriere angeht. Seid Euch sicher, dass mir dieser Schritt alles andere als leicht fällt und dass ich ihn mir wirklich lange überlegt habe. Auch das Schreiben dieser Zeilen geht mir nicht leicht von der Hand. Es war und ist für mich einfach die größte Ehre überhaupt, das Trikot meines Heimatlandes tragen zu dürfen. Darüber steht nichts, aber auch gar nichts mehr! Ich habe jede Sekunde, die ich mit diesem Team auf dem Rasen verbringen durfte, genossen und geliebt. Und wie gesagt: Ich schließe nicht aus, dass in Zukunft weitere Einsätze hinzukommen, die mich mit Stolz erfüllen würden. Sollte Not am Mann sein, und ich wäre für den Trainerstab die bestmögliche Alternative, würde ich meiner Verantwortung selbstverständlich gerecht werden und immer helfen, wo ich kann. Das habe ich dem Verband versprochen. Und dazu stehe ich! Nach sechs Jahren und drei Turnieren für die Schweizer Nationalmannschaft ist in mir während der vergangenen Wochen aber die Entscheidung gereift, mich vorerst voll auf meinen Verein, Borussia Dortmund, fokussieren zu wollen. Ich hoffe, dass junge Schweizer Torhüter die Chance nutzen werden, um sich im Training von Vladimir Petkovic und Patrick Foletti zu beweisen und wichtige Erfahrungen rund um das Nationalteam zu sammeln. Ich bitte Euch alle um Verständnis für meine Entscheidung, die für den einen oder anderen sicher schwer nachzuvollziehen sein wird. Ich versichere Euch, dass ich auch während der Zeit, in der ich nicht für die Schweiz auflaufe, der größte Fan unserer Auswahl sein werde! Euer Roman Bürki

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Bürkis Entscheidung gilt zunächst für die EM-Qualifkationsspiele im Kalenderjahr 2019. Sollte allerdings ein Engpass bestehen, dieses Angebot machte der Keeper seinen Torwarttrainer Patrick Foletti, werde er zur Verfügung stehen.

„Verstärkter Fokus auf den BVB“

In den vergangenen Jahren hatte Bürki immer mal wieder Termine bei der Schweizer Auswahl abgesagt, auch aus Verletzungs- und Vorsichtsgründen. Seine derzeit bestechend gute Form sieht er wohl auch darin begründet, seine Einsatzzeiten über die Klubwettbewerbe hinaus besser zu dosieren. Zuletzt war er bei drei Turnieren in sechs Jahren im Kader. Es sei deshalb auch keine Entscheidung gegen das Nationalteam, sondern eine für einen „verstärkten Fokus auf den BVB und meine Gesundheit“.

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„Ich schließe nicht aus, dass in Zukunft weitere Einsätze hinzukommen, die mich mit Stolz erfüllen werden“, erklärte Bürki in einem eigenen Statement auf seinen Socia-Media-Kanälen.

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