BVB-Stiftung „leuchte auf!“ hilft in der Krise – und passt sich an

dzBorussia Dortmund

Die BVB-Stiftung „leuchte auf!“ hilft während der Coronavirus-Pandemie vielen Menschen. Doch die Arbeit der Stiftung muss sich etwas den Gegebenheiten anpassen.

Dortmund

, 16.09.2020, 20:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Ausbruch der Corona-Pandemie zu Beginn des Jahres hat viele Menschen auf dem falschen Fuß erwischt, etliche Unternehmen schrieben plötzliche tiefrote Zahlen und nicht wenige bangen auch Mitte September noch um ihre Existenz. Die BVB-Stiftung „leuchte auf!“ hat aus diesem Grund vor einigen Monaten eine Spendenkampagne ins Leben gerufen, um zahlreiche Projekte, deren Mitarbeiter und die Bedürftigen zu unterstützen.

BVB-Stiftung „leuchte auf!“ nimmt rund 72.000 Euro ein

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„Uns war sehr schnell klar, dass wir etwas auf die Beine stellen wollen und uns verantwortlich vor allem gegenüber unseres Netzwerks zeigen möchten“, erzählt Marieke Köhler, die Managerin der Stiftung. „Insgesamt haben wir rund 72.000 Euro eingenommen“, berichtet sie weiter. So gingen Spenden von Privatpersonen und den Fanklubs ein, außerdem beteiligten sich Firmen an der Aktion. Ab Ende März half nochmal die BVB Merchandising GmbH kräftig mit.

„Es kamen Erlöse aus dem Verkauf des Solidaritätsshirts sowie des Trikots mit dem Flock ‚Borussia verbindet‘ und Versteigerungen von getragenen Aufwärmshirts der Profis dazu“, sagt Köhler. Obwohl Hilfe dringend nötig war, habe man sich bei der Auswahl der Projekt bewusst ein wenig Zeit gelassen. So kam es auch zu Aktionen wie einer Kleiderspende, Spenden der Hygieneartikel der Belegschaft oder der Verteilung von Lebensmitteln aus dem Stadion.

Stiftung „leuchte auf!“: BVB-Mitarbeiter engagieren sich

Besonders freut sich Köhler über das Engagement der BVB-Mitarbeiter. „Es waren sehr viele Leute beteiligt und es kamen immer neue Ideen zustande. Letztendlich sind so eine Menge Aktionen entstanden, die nicht nur mit der Spendenkampagne zu tun hatten.“

Dadurch konnten unterschiedlichsten Einrichtungen in und um Dortmund geholfen werden, wie zum Beispiel dem stadtbekannten Straßenmagazin „bodo“. Das litt ganz besonders, denn eigentlich wird es durch den persönlichen Verkauf betrieben, der lange nicht möglich war. Gemeinsam mit dem Fanmagazin schwatzgelb.de wurde zudem eine schwarzgelbe Sonderausgabe veröffentlicht, um weitere Gelder zu generieren.

BVB-Stiftung „leuchte auf!“ muss Arbeitsweise anpassen

Corona-Pandemie-Soforthilfe seitens des BVB bezog auch der Verein „Frauen helfen Frauen“, denn leider spitzte sich durch die temporären Ausgangsbeschränkungen die Lage rund um die Problematik der häuslichen Gewalt weiter zu. Auch das Forum Dunkelbunt wurde unterstützt, um so die Arbeit des ambulanten Kinderhospizdienstes Löwenzahn in Dortmund zu finanzieren.

Die Arbeit der Stiftung, die anders als sonst selbst deutlich aktiver agierte, musste übrigens der Situation rund um Corona stark angepasst werden. Alles wurde digital verabredet und koordiniert. „Wir haben sonst sehr kurze und persönliche Wege. Das war erst einmal nicht möglich“, sagt Köhler, die sich nochmal ausdrücklich bei allen bedankte, die gespendet und mitgeholfen haben. „Das empfand ich persönlich als besonders schön.“

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