BVB-Rückkehrer Kagawa: Spanien oder weiter Besiktas?

Keine Dortmund-Zukunft

Shinji Kagawa besitzt bei Borussia Dortmund keine sportliche Zukunft. Für die kommenden Saison gibt es für den BVB-Leihspieler zwei Optionen - das verrät Besiktas-Präsident Fikret Orman.

Dortmund

, 26.06.2019 / Lesedauer: 2 min
BVB-Rückkehrer Kagawa: Spanien oder weiter Besiktas?

Shinji Kagwa könnte auch in der kommenden Saison das Besiktas-Trikot tragen. © imago

Seinen Urlaub verbringt Shinji Kagawa derzeit auf den Philippinen. Ob der 30-Jährige am 3. Juli zum Trainingsauftakt in Brackel erscheint, ist fraglich. Kagawas sportliche Zukunft ist noch ungeklärt - sie wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht bei Borussia Dortmund liegen. Kagawas ehemalige BVB-Rückennummer 23 trägt in der kommenden Spielzeit Neuzugang Thorgan Hazard.

„Shinji Kagawa und der BVB haben sich einvernehmlich darauf verständigt, dass ein Transfer des verdienten japanischen Mittelfeldspielers angestrebt wird“, erklärte der Klub.

„Wir planen mit Kagawa für die neue Saison“

Für die kommende Saison gibt es für den Mittelfeldspieler zwei Optionen - das erklärte Besiktas-Präsident Fikret Orman jetzt gegenüber „BeIN Sports“: „Wir planen mit Kagawa für die neue Saison.“ Mit einer Einschränkung: „Er hat einen Traum bezüglich der spanischen Liga. Nur wenn er einen Abnehmer in Spanien finden sollte, gehen wir getrennte Wege.“

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Schon im vergangenen Winter wäre Kagawa gerne in die Primera Division gewechselt. Es gab aber einen entscheidenden Haken: Aufgrund der Nicht-EU-Ausländerregel dürfen die Vereine der Profiligen maximal fünf dieser Spieler im Kader haben. Maximal drei dürfen gleichzeitig auf dem Rasen stehen. So führte Kagawas Weg Ende Januar nach Istanbul. Für Besiktas absolvierte der Mittelfeldspieler in der Rückrunde 14 Pflichtspiele, dabei gelangen ihm vier Tore sowie zwei Vorlagen.

Kagawas BVB-Vertrag läuft bis 2020

Da Kagawas BVB-Vertrag im kommenden Jahr ausläuft, ist kein weiteres Leihgeschäft möglich. Der Marktwert des Japaners liegt laut „transfermarkt.de“ aktuell bei sechs Millionen Euro.

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