BVB-Profis stellen sich zum Fototermin

DORTMUND Pflichttermin für Borussia Dortmunds Profis. Am Freitag stand das große Foto-Shooting auf dem Programm. Trotz des schlechten Wetters zeigten sich die BVB-Profis und Trainer Jürgen Klopp gut gelaunt.

von Von Johannes Franz

, 18.07.2008, 18:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gut ausgeleuchtet muss Jürgen Klopp beim Interview sein.

Gut ausgeleuchtet muss Jürgen Klopp beim Interview sein.

Jürgen Klopp ist ein echter Medienprofi. Immer freundlich, immer lächelnd, macht er (fast) jeden Blödsinn mit. Doch am Freitag stieß ein Fernsehteam beim BVB-Trainer an seine Grenzen. „Eine Olympische Medaille ist so gut wie eine Spitzenposition in der Bundesliga“, sollte er werbewirksam in die Kamera sprechen. Ungläubig las er, was auf dem gereichten Zettel stand, blickte fragend in die Kamera und urteilte nur: Das ist doch ein Sch...satz.“ Doch schnell ist das breite Grinsen wieder da. Ohne zu murren, befolgt er beim großen Foto-Termin auf dem Trainingsgelände in Brackel die Anweisungen dutzender Fotografen. Auch wenn diese nicht immer leicht auszuführen sind: „Komm her, geh weg, was wollt ihr denn?“ Jedem konnte Klopp es nicht recht machen. Doch er reckte sogar für ein Foto den leidigen Daumen in die Höhe. Den Kommentar „das ist sooo lächerlich“ ersparte er dem Fotografen aber nicht. Bevor es Mittwoch gegen Bayern München langsam ernst wird, gehörte das Team gestern ganz den Medienvertretern. Das Mannschaftsfoto stand um 13 Uhr auf dem Programm. Und Punkt 13 Uhr setzte heftiger Regen ein. Den Borussen hätte es nicht viel ausgemacht. Fotografen und Kameraleute fürchteten aber um ihre Ausrüstung. Also ging‘s für Kehl und Co. erst mal zurück in die Kabine.Dauerbeschuss der Fotografen Beim zweiten Versuch klappte es. Jeder nahm seine abgesprochene Position ein. Anschließend wurde von jedem Spieler ein Portrait gemacht. Von jedem Fotografen. Solch einem Dauerbeschuss waren in der vergangenen Saison nur die Torhüter ausgesetzt. Ob sich Jürgen Klopp denn auf die ersten zwei, drei Spiele freue, wurde er abschließend gefragt: „Sogar auf das vierte“, entgegnete der Trainer. „Ich hab schon mitbekommen, dass das hier recht wichtig ist.“ Nur ein wenig. Da kommt bloß Schalke.

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