BVB-Newcomer Tigges: „Kriege das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht“

Borussia Dortmund

Hinter Steffen Tigges liegen turbulente Tage. Der BVB-Newcomer stieg von der Regionalliga in die Bundesliga auf - ein Kindheitstraum ging in Erfüllung. Bald soll das erste Tor folgen.

Dortmund

, 15.01.2021, 13:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gehört seit Ende Dezember fest zum BVB-Profikader: Steffen Tigges (l.).

Gehört seit Ende Dezember fest zum BVB-Profikader: Steffen Tigges (l.). © imago / Witters

Im „Feiertagsmagazin“ des BVB war diesmal Steffen Tigges zu Gast. Der 23-Jährige hat im DFB-Pokal gegen Braunschweig sein erstes Pflichtspiel für die Profis absolviert, gegen Wolfsburg gab er seine Bundesliga-Premiere. Zuvor war der 1,93 Meter große Stürmer für die U23 von Borussia Dortmund in der Regionalliga auf Torejagd gegangen.


Vor dem Heimspiel gegen Mainz (Samstag, 15.30 Uhr, live bei Sky) sprach Tigges über ...


... seine Berufung in den Profikader: „Definitiv ist das sehr schnell gegangen. Ich habe vor dem Spiel gegen Braunschweig nicht so richtig damit gerechnet, dass das neue Jahr so startet. Aber es ist natürlich umso schöner für mich, auch dass wir alle Spiele, seitdem ich dabei bin, gewinnen konnten. Ich würde die Serie gerne so weiter halten.“


... Gespräche mit seinem Trainer Edin Terzic: „Er wollte eine klassische Neun haben, nachdem Erling Haarland und Youssoufa Moukoko in Braunschweig ausgefallen waren und dass ich es genauso machen soll wie in der U23. Da ist die Hinrunde ja sehr erfolgreich gewesen. Ich soll daran nichts verändern, weil mich das auszeichnet und stark macht.“

... seine Qualitäten: „Ich bin kein klassischer Strafraumstürmer, auch wenn man das bei meiner Größe vielleicht denken könnte. Ich arbeite schon viel für die Mannschaft und versuche, der Mannschaft gegen den Ball, mit dem Ball, mit Laufwegen zu helfen. Ich glaube, dass ich schon eine gewisse Qualität vor dem Tor habe. Die Zahlen zeigen es einfach. Ich habe aber auch sieben Assists. Da versuche ich auch, den besser postierten Mann zu finden.


... seinen Wechsel vom VfL Osnabrück zum BVB und die Hoffnung, sich bei den Profis zu zeigen: „Natürlich ist es immer ein bisschen im Hinterkopf gewesen. Dass es wirklich klappt, davon kann man ja im Prinzip nur träumen. Jetzt Bundesliga-Spiele zu machen, das ist ein Kindheitstraum für mich gewesen, da kriege ich das Grinsen auch nicht mehr aus dem Gesicht heraus. Ich habe mich riesig gefreut. Das ist nicht selbstverständlich für mich gewesen, als ich hierhergekommen bin. Ich wollte mich weiterentwickeln, wollte wieder mehr Spielzeit generieren, als ich sie in Osnabrück bekommen habe. Aber dass es darin endet, ist super für mich.“

... sein erstes Bundesligator: „Das kann man natürlich nicht planen. Wenn wir weiter gewinnen und unsere Spiele erfolgreich gestalten, dann treffe ich auch gerne nicht, aber ich würde mir natürlich wünschen, dass es so schnell wie möglich passiert, weil das natürlich ein Riesenereignis wäre, über das ich mich sehr freuen würde.“


... den Unterschied zwischen Regionalliga und Bundesliga: „In der Bundesliga geht es viel schneller. Da sind viele Spieler mit viel mehr Qualität. Da wird versucht, viel Fußball zu spielen. In der Regionalliga geht es in engen Spielen vor allem um den Kampf, um die Einstellung. In der Bundesliga wird natürlich mehr versucht, spielerische Lösungen zu finden.“


... Erling Haarland: „Sein Ehrgeiz ist natürlich einzigartig. In jedem Training will er jeden Ball ins Tor schießen, was ihm auch oft gelingt. Seine Laufwege, seine Energie, seine Präsenz - das sind Sachen, die ich mir auf jeden Fall abschauen kann. Ich glaube, da können viele andere auch noch viel von ihm lernen.“

... das Spiel gegen Mainz: „Wir brauchen eine gute Einstellung zum Spiel. In der Bundesliga ist kein Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Mainz hat auch in München und gegen Frankfurt gezeigt, dass sie eine starke Mannschaft haben und gut Fußball spielen können. Ich denke, dass wir eine hohe Ballqualität brauchen, viele Verlagerungen, viel Ballbesitz und dann auch das Spiel möglichst schnell machen, um Mainz einfach in Bewegung zu bringen, um Lücken zu reißen und dann in den entscheidenden Momenten unsere Chancen zu nutzen.“

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