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BVB nach 3:1 gegen Stuttgart erleichtert - trotz verlorener Tabellenführung

Analyse

Borussia Dortmund besiegt nach harter Arbeit den VfB Stuttgart mit 3:1, verliert aber die Tabellenführung. Dennoch ist die Erleichterung im BVB-Lager groß.

Dortmund

, 09.03.2019 / Lesedauer: 4 min
BVB nach 3:1 gegen Stuttgart erleichtert - trotz verlorener Tabellenführung

Erleichterung bei BVB-Kapitän Marco Reus nach dem 3:1-Sieg gegen Stuttgart. © dpa

Der nächste tiefstehende Gegner, das nächste Gedulds- und Problemspiel für Borussia Dortmund. Als Schiedsrichter Benjamin Cortus gegen den VfB Stuttgart zur Pause pfiff, verzeichnete die Statistik 77 Prozent Ballbesitz für die Gastgeber, doch im Bemühen, in das engmaschige Stuttgarter Verteidigungsnetz ein Loch hineinzuschneiden, blieb der BVB einmal mehr oft im Ansatz stecken.

Der Himmel öffnet seine Schleusen

Auf den Rängen wich die anfängliche Anfeuerung einem beständig größer werdenden Murren. Dortmund, von Trainer Lucien Favre offensiv mit der identischen Formation wie am Dienstag gegen Tottenham ins Rennen geschickt, verstrickte sich viel zu oft im fruchtlosen Klein-Klein, versuchte den Ball in den Strafraum zu tragen und wurde dabei immer wieder von einem Stuttgarter Abwehrbein gestört.

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Bundesliga, 25. Spieltag: BVB - VfB Stuttgart 3:1 (0:0)

Die Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart.
09.03.2019
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart. © dpa
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart. © dpa
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart. © dpa
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart. © dpa
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart. © Guido Kirchner
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart. © Guido Kirchner
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart. © Guido Kirchner
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart. © Guido Kirchner
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart. © dpa
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart. © Guido Kirchner
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Schlagworte Fußball, Bundesliga

Das Stuttgarter 5-3-2 gegen den Ball behagte dem BVB nicht. Vorstöße über die Außen hatten Seltenheit, sie kamen zunächst vor allem durch Marius Wolf, der sich gleich drei Mal durchtankte, dann aber den Querpass in die Mitte nicht an den Mann brachte. Distanzschüsse, ein probates Mittel nach zwei Phasen, in denen der Himmel seine Schleusen ausgerechnet über dem Signal Iduna Park öffnete, traute sich die Borussia zunächst gar nicht. Dass dies ein erfolgversprechendes Mittel sein konnte, zeigten die Probleme, die Stuttgarts Schlussmann Ron-Robert Zieler mit dem nassen Ball bei zwei Versuchen aus jeweils 20 Metern von Jadon Sancho (37.) und Raphael Guerreiro (42.) hatte.

Hakimi rückt für Weigl in die Startelf

Mit einer guten Organisation verdiente sich der Tabellen-16. das Remis zur Pause und hatte obendrein noch die beste Chance der ersten 45 Minuten, als Axel Witsel den Ball im Mittelfeld verlor und der Pass von Steven Zuber genau in den Lauf von Nicolas Gonzalez kam. Achraf Hakimi, von Favre zurück ins Team beordert, weil Julian Weigl erkrankt fehlte, störte den VfB-Angreifer, der den Ball aber im Fallen noch an Roman Bürki vorbeibrachte. Um Zentimeter kullerte die Kugel am Pfosten vorbei (32.).

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Drei Minuten nach dieser Situation war Borussia Dortmund erstmals seit dem 26. September nicht mehr Tabellenführer der Bundesliga. Serge Gnabry hatte in München das 1:0 für die Bayern erzielt, Robert Lewandowski legte noch vor der Pause nach.

Castro steigt Sancho auf den Fuß

Guter Rat war teuer, es war abzusehen, dass sich auch nach dem Wechsel an der Stuttgarter Herangehensweise nichts ändern würde. Im Aufbau blieb das Dortmunder Spiel zu statisch und wenig temporeich, das gestattete den Gästen immer wieder, sich defensiv in Ruhe zu organisieren. Einmal mehr blieb Paco Alcacer in vorderster Front nahezu unsichtbar. Nur der immer wieder sintflutartige Regen, begleitet von orkanartigen Böen, blieb eine unangenehme Konstante.

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Bis zur 60. Minute quälte sich der BVB - dann stieg Ex-Borusse Gonzalo Castro Jadon Sancho auf den Fuß, als der aus dem Strafraum herausdribbelte. Sancho wurde lange behandelt, das gab Schiedsrichter Benjamin Cortus Gelegenheit, Rücksprache mit dem Video-Referee zu halten - völlig zu Recht zeigte er dann auf den Elfmeterpunkt.

Reus hält dem Druck stand

Viel Druck für den Kapitän, doch Marco Reus verwandelte sicher - es stand 1:0 (62.), das Stadion erwachte. Weil die Bayern zu diesem Zeitpunkt schon mit 3:0 führten, waren die beiden Kontrahenten nicht nur punktgleich - beide hatten zu diesem Zeitpunkt auch die identische Zahl geschossener und kassierter Treffer.

Das Tor öffnete wie erhofft Räume. Alcacer hätte nach Pass in die Tiefe das 2:0 machen müssen, Zieler erreichte mit einer Hand seinen Heber-Versuch (69.). Statt der Vorentscheidung gab es den Ausgleich - und wie so oft in den vergangenen Wochen unter tatkräftiger Mithilfe der Schwarzgelben. Wolfs Festhalten gegen Esswein war schon die Folge einer nachlässigen Verteidigungsarbeit, dann pennte das komplette Zentrum beim anschließenden Freistoß von der linken Strafraumecke. Diallo ließ schließlich auch noch Marc-Oliver Kempf laufen, der kam fünf Meter vor dem Tor völlig frei zum Kopfball - 1:1 (71.).

Alcacer genau in den Winkel

Das Publikum spürte, dass diese Dortmunder Mannschaft nun Unterstützung brauchte und trieb den BVB nach vorn. Alcacer scheiterte mit einem Freistoß-Aufsetzer (76.), plötzlich war der Spanier wach und präsent. Und als der eingewechselte Christian Pulisic nach einer Flanke von Sancho mit etwas Glück an den Ball kam und sich gegen zwei Stuttgarter behauptete, spitzelte Alcacer den freien Ball mit links in den Winkel (84.).

Die Führung ließ viel Ballast von der schwarzgelben Seele abfallen. Und dieses Mal machte Dortmund den Sack endgültig zu. Witsel behauptete sich außen, spielte kurz quer auf Götze, Dortmunds bester Mann, leitete gleich weiter auf Pulisic, der mit links ins lange Eck vollstreckte (90.+2). Der beste Angriff des Tages brachte den 3:1-Endstand. Und der BVB konnte sich vor der Süd endlich wieder für einen Dreier feiern lassen. Der nächste ins Stadion peitschende Regenguss störte die Jubelfeier nur unwesentlich. Und gejubelt wurde, auch wenn die Tabellenführung durch den gleichzeitigen Bayern-Kantersieg futsch war.

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