BVB kickt für ein "Halleluja"

DORTMUND Am Sonntag tritt Borussia Dortmunds neu formierter Kader zum ersten Mal in einem offiziellen Blitztest gegen den Ball – im Wattenscheider Lohrheidestadion findet dann der „Halleluja-Cup“ statt.

von Von Sascha Fligge

, 04.07.2008, 17:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wieder verletzt: Patrick Owomoyela.

Wieder verletzt: Patrick Owomoyela.

Um 14 Uhr duelliert sich das Team von Trainer Jürgen Klopp zunächst mit Viertligist Rot-Weiss Essen – der Sieger erreicht das Endspiel (17.30 Uhr), die Partie um den dritten Platz wird um 16.15 Uhr angepfiffen. Dortmunds Gegner wird im Aufeinandertreffen zwischen dem MSV Duisburg und der SG Wattenscheid ermittelt. Gespielt wird jeweils über zwei Mal 25 Minuten.

Experimentierfeld

Hohen sportlichen Wert besitzt der Aufgalopp nicht. Nach sechs bis sieben Trainingseinheiten innerhalb von drei Tagen will Klopp die körperliche Belastung in Wattenscheid auf bis zu 19 Akteure verteilen. Patrick Owomoyela (Probleme mit dem Gleitgewebe an der Achillessehne) wird auf keinen Fall zum Kader gehören. „Und ob Roman Weidenfeller nach seiner langen Verletzungspause direkt zwischen den Pfosten stehen soll“, wollte Klopp „von einem Gespräch mit Torwarttrainer Wolfgang de Beer abhängig machen.“

Alexander Frei (verletzt), Mladen Petric, Robert Kovac und Nelson Valdez (alle noch im Urlaub) stehen ihm ohnehin nicht zur Verfügung. Klopp begreift den Halleluja-Cup als Experimentierfeld – „Trial and Error“ ist sein Credo. Der neue Trainer will sichten, probieren, registrieren. Die Möglichkeit von Fehlschlägen nimmt er dabei bewusst in Kauf.

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