BVB-Kapitän Reus nicht nominiert: DFB-Coach Löw erklärt die Entscheidung

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BVB-Kapitän Marco Reus ist von Bundestrainer Joachim Löw nicht für die anstehenden DFB-Länderspiele nominiert worden. Am Dienstag verrät Löw die Gründe für diese Entscheidung.

Dortmund

, 10.11.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
DFB-Trainer Joachim Löw (l.) und BVB-Kapitän Marco Reus im Gespräch vor einem Länderspiel im vergangenen Jahr.

DFB-Trainer Joachim Löw (l.) und BVB-Kapitän Marco Reus im Gespräch vor einem Länderspiel im vergangenen Jahr. © picture alliance/dpa

Nico Schulz (überraschend), Julian Brandt und Mahmoud Dahoud (erwartbar), aber kein Marco Reus und kein Emre Can. Vor allem beim Dortmunder Kapitän, der nun seit einigen Wochen schon wieder im regulären Trainings- und Spielbetrieb ist, kam die ausbleibende Nominierung für die letzten DFB-Länderspiele des Kalenderjahres überraschend. Während bei BVB-Profi Emre Can der Verbleib in Dortmund aufgrund der gerade erst überstandenen Corona-Infektion folgerichtig ist, war bei Borussia Dortmunds Kapitän Reus eine Rückkehr ins DFB-Team eigentlich erwartet worden.

Reus nicht im DFB-Team: Löw in Kontakt mit BVB-Coach Favre

Die Entscheidung, Reus auch in dieser Länderspiel-Phase und wie schon im Oktober nicht zu nominieren, sei in enger Abstimmung mit BVB-Trainer Lucien Favre und Reus selbst erfolgt. „Ich habe lange mit Lucien telefoniert“, erklärte Löw am Dienstag auf der Abschlusspressekonferenz für das Test-Länderspiel gegen Tschechien an diesem Mittwoch. Es habe „Einigkeit“ mit dem Dortmunder Coach darüber bestanden, „dass Marco die zwei Wochen nutzt, um in Dortmund zu trainieren.“

Nach seiner langen Verletzungspause brauche Reus Rhythmus und eine Basis, um für die besonderen Anforderungen dieser Saison mit vielen Spielen innerhalb kürzester Zeit gewappnet zu sein. Löws Entscheidung zielt auf einen langfristigen Effekt, ist natürlich auch im Hinblick auf die EM getroffen worden und berücksichtigt auch die besonderen Umstände mit der erstmals fehlenden Winterpause. „Er war sehr lange verletzt, und wir müssen bei ihm auch schauen, dass er gut über den Winter kommt.“

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