BVB ist gegen Freiburg unbesiegbar - Reus trifft auf seinen Lieblingsgegner

dz09 Fakten

40 Spiele, nur drei Niederlagen. Borussia Dortmund ist gegen den SC Freiburg nahezu unbesiegbar. BVB-Kapitän Marco Reus trifft auf seinen Lieblingsgegner. Die 09 Fakten zum Spiel.

Dortmund

, 03.10.2020, 06:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

01.) Gute Statistiken, bitteres Ergebnis: Der BVB enttäuschte beim 0:2 in Augsburg trotz guter Statistiken auf ganzer Linie. Der FCA verwertete seinen einzigen Torschuss vor der Pause, am Ende stand der BVB trotz 16:6 Torschüssen und 73 Prozent Spielanteilen mit leeren Händen da. Es haperte an der Effektivität und Durchschlagskraft im Strafraum.

02.) Wird der Jugendstil fortgesetzt? Lucien Favre vertraute in Augsburg wieder seinen 17-jährigen Mittelfeld-Antreibern Jude Bellingham und Giovanni Reyna, neben Julian Brandt saß auch Kapitän Marco Reus auf der Bank. Dass Reus an zwei Spieltagen in Serie auf der Ersatzbank Platz nehmen musste, hatte es letztmals im Mai 2013 gegeben, also vor über sieben Jahren. Freiburg gehört zu den Reus-Lieblingsgegner: In acht Partien mit dem BVB gegen den SCF war der Kapitän an zwölf Toren beteiligt (fünf Treffer, sieben Vorlagen).


03.) Zwei Siege nach drei Spieltagen sind Standard: Dortmund hat in den vergangenen zehn Jahren immer mindestens zwei der ersten drei Saisonspiele gewonnen (zweimal sogar alle drei). Gelingt ein Erfolg gegen Freiburg, wäre es ein vergleichbarer Start mit der Spielzeit 19/20: Zwei Siege plus eine überraschende Auswärtsniederlage (bei Union Berlin).

04.) 18 Duelle ohne BVB-Niederlage: Dortmund ist gegen Freiburg seit 18 Bundesliga-Spielen ungeschlagen (15 Siege, drei Remis) - so lange wie aktuell gegen kein anderes Team. Und gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten hat die Borussia eine so gute Gesamtbilanz wie gegen die Breisgauer, von 40 Duellen wurden nur drei verloren (26 Siege, elf Remis). Den letzten der Erfolg gegen den BVB feierten die Freiburger am 8. Mai 2010 noch unter Robin Dutt: Mohamadou Idrissou und Papiss Cisse per Doppelpack machten aus einem 0:1 ein 3:1.


05.) Kehl traf beim einzigen Freiburger Sieg in Dortmund: Freiburg gewann nur eins der 20 Gastspiele beim BVB in der Bundesliga. Am 21. Oktober 2001 gab es unter Volker Finke nach Toren von Soumaila Coulibaly und Sebastian Kehl (!) einen 2:0-Erfolg.


06.) Bürki gegen seinen Ex-Klub: Roman Bürki stieg 2015 mit Freiburg aus der Bundesliga ab (34 Bundesliga-Spiele für den SC), empfahl sich aber dennoch mit guten Leistungen für einen Wechsel zum BVB. Zuletzt hat der 29-Jährige seinen Vertrag bis 2023 verlängert. Im Heimspiel am Samstag gegen Freiburg muss er allerdings krankheitsbedingt passen.


07.) Nur ein Stürmer: Es ist ein leidiges Thema beim BVB. In Erling Haaland steht nur einen echten Stürmer im Kader. Lucien Favre wechselte gegen Augsburg in Reus, Brandt, Reinier und Dahoud vier Techniker fürs Mittelfeld ein, keine Spieler für die „Brechstange“. Zu klaren Chancen kam Dortmund in der Schlussphase kaum noch, 19 Flanken verpufften.

Jetzt lesen

08.) Zu Hause wieder auf Kurs: Borussia Dortmund hatte drei der vergangenen vier Heimspiele der Saison 2019/20 verloren. Mit dem 3:0 gegen Mönchengladbach wurden die Verhältnisse aber wieder zurechtgerückt. In den ersten beiden Hinrunden unter Favre blieb der BVB komplett ohne Heimniederlage.


09.) Unschönes Jubiläum: Christian Streich kassierte als Bundesliga-Trainer bislang 99 Niederlagen. In Dortmund könnte es daher ein unschönes Jubiläum geben.

Lesen Sie jetzt