BVB hakt Porto ab und freut sich auf Tottenham

Sonntag gegen Hoffenheim

In 10.900 Meter Höhe über der Biskaya erfuhren die Profis von Borussia Dortmund am Freitag zum Abschluss der Dienstreise nach Porto, dass es in der nächsten Runde im März dann mal wieder nach London geht. Tottenham Hotspur heißt Dortmunds Gegner im Achtelfinale der Europa League, die Durchsage des Piloten wurde im Flugzeug mit einer Mischung aus Gleichmut und Respekt hingenommen.

PORTO/DORTMUND

, 26.02.2016, 20:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB hakt Porto ab und freut sich auf Tottenham

Bilder der Partie Porto gegen Dortmund.

Ähnlich nüchtern hatten die Spieler nach dem 1:0 das Rückspiel gegen die Portugiesen abgehakt. Mitten in einer Phase, in der sich im Drei-Tages-Rhythmus Spiel an Spiel reiht, wollte man sich mit einer Partie, die von beiden Seiten nur biedere Fußballkunst bot, nicht länger als nötig aufhalten.

Gleich dem Pferd, das ja sprichwörtlich nur so hoch springt wie es muss, reichte dem BVB eine unspektakuläre Durchschnittsleistung. Trainer Thomas Tuchel verglich das Spiel seiner Elf mit einem „Orchester, das nie seinen Rhythmus gefunden hat“. Das 1:0, das kurios fiel und dem eine Abseitsstellung von gleich zwei Dortmundern (Kagawa, Aubameyang) vorausgegangen war, zog nicht nur dem FC Porto, sondern auch seinen als heißblütig bekannten Fans den Zahn. Immerhin das klappte: Der Funke sprang nicht von den Rängen aufs Spielfeld über.

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Europa League, Sechzehntelfinale: FC Porto - BVB 0:1 (0:1)

Bilder des Europa-League-Spiels zwischen dem FC Porto und Borussia Dortmund.
25.02.2016
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Bilder der Partie Porto gegen Dortmund.© Foto: dpa
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Auch Orchesterchef Tuchel war allerdings nicht verborgen geblieben, dass schon vor dem 1:0 vieles nicht rund lief beim BVB. Dem in die Startelf zurückgekehrten Ilkay Gündogan steckte die überstandene Grippe unübersehbar in den Knochen, von seinen Schwächen im Pass-Spiel ließen sich viele anstecken. So konnte der Trainer konstatieren, „dass wir viel Luft nach oben gelassen haben“, ähnlich äußerte sich Kapitän Hummels. Sven Bender, der in der Innenverteidigung den Vorzug vor Neven Subotic bekommen hatte, verwies hingegen auf die neue Stärke des BVB: „Wir lassen wenig zu, wir sind wieder ohne Gegentor geblieben. Und wenn wir hinten eins reinbekommen, schießen wir halt vorne zwei.“

Jugendlicher Nagelsmann

Damit war auch alles gesagt. Denn am Sonntag (17.30 Uhr, live bei Sky) wartet ja schon die nächste Prüfung, und Tuchels Hauptaufgabe bis dahin wird nicht nur sein, die richtige Mischung frischer Spieler zu finden. Er muss auch dafür sorgen, dass das Kellerkind Hoffenheim mit seinem jugendlichen Trainer als ernstzunehmender Gegner wahrgenommen wird.

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Die BVB-Profis nach der Rückkehr aus Porto

Die BVB-Profis nach der Rückkehr aus Porto - hier gibt's die Bilder vom Flughafen Dortmund.
26.02.2016
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Die BVB-Profis nach der Rückkehr aus Porto.© Foto: Groeger
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Schlagworte BVB , Borussia Dortmund

Ziemlich sicher wird Tuchel wieder rotieren. Der angeschlagene Mats Hummels (Hüftbeuger) könnte ebenso eine Pause vertragen wie rechts Lukasz Piszczek (Muskelverhärtung). Beide signalisierten zwar leichte Entwarnung, nur drei Tage nach Hoffenheim aber wartet schon Darmstadt, danach folgen zwei Englische Wochen in der Europa League. Auch Pierre-Emerick Aubameyang wirkte in Porto überspielt.

"Richtig Europapokal"

Dass der Wunsch von Mats Hummels, erneut einen attraktiven Gegner zugelost zu bekommen, mit den „Spurs“ in Erfüllung gegangen ist, war unstrittig. „Das ist ein Hammerlos, das ist richtig Europapokal“, meinte Sportdirektor Michael Zorc. „Wir werden unsere ganze Qualität brauchen.“ Tuchel hatte schon vorher in Porto die Maßgabe für die nächste Runde ausgegeben. Wichtig sei nicht, erklärte er, dass man in einem Spiel als Favorit gehandelt werde. „Wichtig ist, dass man wie ein Favorit spielt.“ Wer wollte, durfte das als kleine Mahnung an seine Mannschaft verstehen.

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