BVB gegen Bayern: Personalpuzzle für Favre - Bangen um Hummels

Borussia Dortmund

Der BVB richtet seinen Fokus auf das Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern. Am Sonntag stand in Brackel die Regeneration im Fokus. Der Einsatz von Mats Hummels ist fraglich.

Dortmund

, 24.05.2020, 13:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Abwehrchef Mats Hummels ließ sich am Sonntag in Brackel behandeln.

BVB-Abwehrchef Mats Hummels ließ sich am Sonntag in Brackel behandeln. © Groeger

Rund zwölf Stunden nach der Rückkehr aus Wolfsburg trafen sich die BVB-Profis am Sonntagvormittag schon wieder in Brackel. Der über weite Strecken souveräne Auswärtssieg bei den „Wölfen“ ist schnell abgehakt, die volle Konzentration richtet sich auf den Bundesliga-Showdown gegen den Spitzenreiter FC Bayern München am Dienstagabend (18.30 Uhr, live auf Sky) im Signal Iduna Park.

BVB-Abwehrchef Hummels lässt sich in Brackel behandeln

Trainer Lucien Favre steht dabei vor einem Personalpuzzle. Zunächst muss die Frage beantwortet werden, ob Mats Hummels in Wolfsburg rechtzeitig die Reißleine gezogen hat, als er sich nach 45 Minuten aufgrund von Achillessehnenproblemen auswechseln ließ. Die BVB-Verantwortlichen geben sich optimistisch hinsichtlich des Bayern-Spiels. Borussia Dortmunds Abwehrchef ließ sich am Sonntag in Brackel behandeln und fuhr als einer der ersten Spieler wieder vom Hof.

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Sollte Hummels wider Erwarten ausfallen, dürfte wie schon in Wolfsburg Emre Can ins defensive Zentrum rücken. Im defensiven Mittelfeld ist Thomas Delaney gesetzt - wenngleich der Däne nach sechs Monaten Verletzungspause einen Kaltstart hinlegen musste und gegen den FCB seine dritte Partie binnen zehn Tagen bestreiten wird. Meldet sich Hummels rechtzeitig fit, könnte Can neben Delaney ins defensive Mittelfeld rücken. Mahmoud Dahoud würde dann aus der ersten Elf fallen. Axel Witsel dürfte nach seinem Muskelfaserriss noch keine Option sein.

Ist Assist-König Jadon Sancho fit genug für die BVB-Startelf?

Viel hängt für den BVB auch an der Personalie Jadon Sancho. Die muskulären Probleme des Dortmunder Assist-Königs scheinen in den vergangenen Wochen schwerwiegender gewesen zu sein als bislang bekannt. Gegen Schalke und Wolfsburg wurde der 20-Jährige jeweils im zweiten Durchgang eingewechselt. „Jadon hat erst vor zehn Tagen angefangen, wieder mit der Mannschaft zu trainieren - das ist nicht viel“, erklärte Favre nach dem Sieg in Wolfsburg. Geht der Schweizer gegen die Bayern ins Risiko?

Bei vier Punkten Rückstand und der um neun Treffern schlechtere Tordifferenz ist Dortmund im Bundesliga-Klassiker eigentlich zum Siegen verdammt, um den Titelkampf nochmal richtig spannend zu gestalten.

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