Bildergalerie

BVB gegen Bayern: Die spektakulärsten Wechsel der vergangenen Jahre

Borussia Dortmund gegen Bayern München – eine besondere Freundschaft war, ist und wird das nicht. Spielerwechsel vom einen zum anderen Klub werden von Fans besonders kritisch beäugt. Doch es gibt sie, die Überläufer. Hier kommen zehn prominente Beispiele.
05.11.2020
/
Robert Lewandowski (M.): Der polnische Torgarant ist aktuell der einzige aktive Bayern-Profi, der eine Dortmunder Vergangenheit hat. Von 2010 bis 2014 erzielte der heute 32-Jährige in 187 Pflichtspielen 103 Tore für Borussia Dortmund. 2014 wechselte er ablösefrei nach München – und traf in bislang 299 Pflichtspielen für den Rekordmeister 258 Mal.© dpa
Mats Hummels: Der Nationalspieler außer Dienst wechselte schon zweimal die Fronten. 2008 verschlug es den 31-Jährigen erstmals nach Dortmund, 2016 ging es zurück nach München. Seit Sommer 2019 trägt Hummels nun zum zweiten Mal das BVB-Trikot.© dpa
Mario Götze (M.): Der Siegtorschütze des WM-Finals 2014 darf für sich beanspruchen, ob er nun möchte oder nicht, dass er mit seinem Wechsel aus Dortmund nach München so viel Staub aufgewirbelt hat, wie es kein anderer BVB-Profi vor oder nach ihm geschafft hat. 2013 ging es überraschend und für festgeschriebene 37 Millionen Euro zu den Bayern, 2016 dann für 22 Millionen Euro zurück nach Dortmund. Richtig glücklich wurde Götze wohl weder in München noch während seiner zweiten Zeit beim BVB.© dpa
Stefan Reuter: Der Weltmeister von 1990 und Europameister von 1996 wechselte 1988 vom 1. FC Nürnberg zu den Bayern, bestritt bis 1991 130 Spiele für den deutschen Rekordmeister und wurde zweimal Meister. Von 1992 bis 2004 lief er für den BVB auf (421 Spiele), gewann drei Meisterschaften, den Champions-League-Titel 1997 und den Weltpokal 1997.© dpa
Torsten Frings (l.): 45 Mal für die Bayern, 63 Mal für den BVB: Der „Lutscher“ und 78-fache Nationalspieler hinterließ weder in München (2004 bis 2005) noch in Dortmund (2002 bis 2004) den bleibenden Eindruck, den sich die Fans und die Verantwortlichen erhofft hatten. Seine glorreichste Zeit erlebte Frings bei Werder Bremen (1997 bis 2002).© dpa
Christian Nerlinger (l.): 1992 rückte Nerlinger in den Profikader der Bayern auf, 1998 wechselte er ablösefrei aus München nach Dortmund. Für die Bayern stand er in 207 Pflichtspielen auf dem Rasen, für den BVB in 73 Partien. Titel gewann er nur in München: Zwei Meistertitel, einen DFB-Pokal-Titel und den Uefa-Cup-Sieg 1996 gab‘s zu feiern.© dpa
Thomas Helmer (hinten): Die Überläufer-Statistik von Thomas Helmer ist nahezu ausgeglichen. In der Liga streifte er sich 190 Mal das BVB-Trikot über (1986 bis 1992). Das Bayern-Trikot trug er einmal öfter (1992 bis 1999).© dpa
Jürgen Kohler: Vom FC Bayern (1989 bis 1991) ging es für den „Fußballgott“ über Juventus Turin (1991 bis 1995) zum BVB, wo er bis zu seinem Karriereende eifrig Titel sammelte. Zwei Meisterschaften (1996 und 2002), der Champions-League-Titel 1997 und der Triumph im Weltpokal 1997 lassen den Fußballer des Jahres 1997 in Dortmund unvergessen bleiben.© dpa
Robert Kovac (l.): Zwei Deutsche Meisterschaften und zwei Pokalsiege feierte der Kroate zwischen 2001 und 2005 mit dem FC Bayern. Nach einem Halt bei Juventus schnürte er eineinhalb Jahre die Schuhe für den BVB.© dpa
Sebastian Rode: Der heutige Profi von Eintracht Frankfurt kam weder in München (2014 bis 2016) noch in Dortmund (2016 bis 2019) über eine Nebenrolle hinaus. Der große Unterschied allerdings: Die Bayern verpflichteten den Mittelfeldspieler 2014 ablösefrei, der BVB zahlte 2016 zwölf Millionen Euro Ablöse.© dpa