BVB-Boss Watzke zum Bundesliga-Neustart: „Eine enorme Herausforderung“

Borussia Dortmund

Hans-Joachim Watzke begrüßt die Entscheidung zum Bundesliga-Neustart - man sei sich der Verantwortung bewusst. Vor Borussia Dortmund liegt eine große Herausforderung.

Dortmund

, 06.05.2020, 16:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hans-Joachim Watzke sagt: „Vor leeren Rängen spielen zu müssen, ist gerade für einen Verein wie den BVB, der aus der Leidenschaft seiner Fans im Stadion viel Kraft zieht, eine enorme Herausforderung.“

Hans-Joachim Watzke sagt: „Vor leeren Rängen spielen zu müssen, ist gerade für einen Verein wie den BVB, der aus der Leidenschaft seiner Fans im Stadion viel Kraft zieht, eine enorme Herausforderung.“ © dpa

„Wir sind sehr froh darüber, dass sich die Menschen in Deutschland - und regional betrachtet die Menschen in Dortmund und Umgebung - in den vergangenen Wochen so großartig verhalten haben, dass sich eine Ausbreitung der Pandemie zumindest in Grenzen gehalten hat. Nur weil die Bevölkerung ungemein diszipliniert war, können wir jetzt sukzessive und in kleinen Schritten zu einer anderen Form der Normalität übergehen“, sagte Watzke im Anschluss an die Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin.

BVB-Boss Watzke ist sich der großen Verantwortung bewusst

Der BVB sei sich der großen Verantwortung bewusst: „Wir werden - im Wissen darum, dass es keine Garantien gibt - alles versuchen, um eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten, dass es zu keinen neuen Infektionen bei Spielern und deren Familien kommt.“ In den vergangenen Tagen hatte es bei den Schwarzgelben zwei Corona-Tests gegeben - ohne positiven Befund. Am Mittwoch ruhte auf dem Dortmunder Trainingsgelände in Brackel der Ball, bereits am Donnerstag könnte die Rückkehr ins Mannschaftstraining erfolgen.

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Watzke sieht die Bundesliga-Klubs hinsichtlich der Geisterspiele vor einer Mammutaufgabe: „Vor leeren Rängen spielen zu müssen, ist gerade für einen Verein wie den BVB, der aus der Leidenschaft seiner Fans im Stadion viel Kraft zieht, eine enorme Herausforderung. Die Bundesliga so lange ruhen zu lassen, bis wieder Zuschauer in die Stadien dürfen, wäre für die Vereine wirtschaftlich allerdings nicht durchzuhalten gewesen.“

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