Reus und Piszczek fallen gegen Leverkusen aus - Akanji vor Rückkehr

Borussia Dortmund

Der BVB muss beim Spiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntagabend (18 Uhr) ohne Marco Reus und Lukasz Piszczek auskommen. Manuel Akanji kehrt dagegen zurück.

Dortmund

, 21.02.2019 / Lesedauer: 3 min

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BVB-PK vor dem Heimspiel gegen Leverkusen

Reus laboriert noch immer an den Folgen eines „leichten“ Muskelfaserrisses im Oberschenkel, den er sich im Pokalspiel gegen Werder Bremen zugezogen hat. Bei der Trainingseinheit am Freitag stand der 29-Jährige nicht auf dem Platz. Auch Piszczek mischte nicht mit, er klagt weiterhin über Schmerzen im Fuß, die Ferse macht Probleme.

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BVB-Training am 22. Februar

22.02.2019
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Bilder des BVB-Trainings am 22. Februar.© Guido Kirchner
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„Beide werden am Sonntag nicht spielen“, erklärte Favre auf der Pressekonferenz am Freitagmittag. Anders sieht es hingegen bei Marius Wolf und Thomas Delaney aus, die am Vormittag ebenfalls nicht am Mannschaftstraining teilgenommen hatten. „Sie haben im Trainigszentrum individuell trainiert.“ Favre traf aber auch keine Aussage darüber, ob sie am Sonntag zum Einsatz kommen können.

Bei Manuel Akanji sieht es besser aus

Bessere Nachrichten gibt es in der Personalie Manuel Akanji zu vermelden. „Manuel hat, wie in den vorigen Tagen auch, komplett trainiert“, hatte Zorc schon am Donnerstag gesagt, auch am Freitag absolvierte der Schweizer die gesamte Einheit. Der Abwehrchef, zuletzt vor allem bei Standards und hohen Bällen von außen schmerzlich vermisst, fehlt dem BVB seit der 1:2-Niederlage am 18. Dezember bei Fortuna Düsseldorf mit Hüftproblemen.

Bereits am vergangenen Wochenende hatte Akanji im vereinseigenen „Feiertagsmagazin“ gesagt, dass „er keine Schmerzen mehr“ habe und sich gut fühle. Er wird also wohl sein Comeback feiern gegen die Werkself aus Leverkusen, die unter Trainer Peter Bosz vier Siege in den vergangenen vier Bundesliga-Spielen feierte.

Zorc sieht das Duell nicht als Schlüsselspiel

Für den BVB wird es gegen Bayer darum gehen, den jüngsten Negativtrend (fünf Pflichtspiele ohne Sieg) zu beenden. „Es liegt ja auf der Hand, dass wir mit den Ergebnissen der vergangenen zwei Wochen nicht zufrieden sind“, sagt Zorc, „aber wir haben am Sonntag natürlich die Chance, das Blatt wieder zu drehen. Und das ist auch unsere Erwartungshaltung.“ Ein Schlüsselspiel sei es trotzdem nicht. „Diesen Ausdruck möchte ich nicht inflationär verwenden.“

Zorc sieht weder für Bosz, der den BVB natürlich bestens kennt, noch für den BVB, der seinerseits den Fußball seines Ex-Trainers bestens kennt, irgendwelche Vorteile für die Partie am Sonntag: „Wenn wir gegen Leverkusen spielen, kennen sich beide Klubs ohenehin sehr gut, es gibt da wenig Geheimnisse. Es wird darauf ankommen, wer sein Spiel am besten durchbringt.“

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