Bundesliga-Pakete: Sky bleibt wichtigster DFL-Partner - DAZN legt zu

Borussia Dortmund

Sky bleibt der wichtigste TV-Partner der Fußball-Bundesliga und sichert sich Live-Pakete für die Spielzeiten 21/22 bis 24/25. Konkurrenzt DAZN legt deutlich zu.

von dpa

Dortmund

, 21.06.2020, 11:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bundesliga-Spiele sind bis zur Saison 2024/25 bei Sky und DAZN zu sehen.

Die Bundesliga-Spiele sind bis zur Saison 2024/25 bei Sky und DAZN zu sehen. © imago/Jan Huebner/Pool

Der Pay-TV-Anbieter Sky hat sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Live-Pakete für die Spielzeiten von 2021/2022 bis 2024/2025 gesichert. Ein Paket erhält der ebenfalls kostenpflichtige Streamingdienst DAZN. Sky, DAZN und die Deutschen Fußball Liga wollten keine Kommentare dazu abgeben. Der im Vorfeld als aussichtsreicher Kandidat gehandelte Onlinehandels-Riese Amazon hat keines der insgesamt sieben audiovisuellen Live-Rechtepakete gekauft.

DAZN soll 106 statt bislang 40 Bundesliga-Partien live zeigen

Am Montag werden die Ergebnisse der knapp zweiwöchigen Auktion von der DFL veröffentlicht. Die bisher letzte Auktion erbrachte 4,64 Milliarden Euro für vier Spielzeiten. Eine erneute Steigerung von mehr als 80 Prozent, so wie vor vier Jahren, hatte DFL-Boss Christian Seifert im Vorfeld als „sehr unwahrscheinlich“ bezeichnet.

Nach Informationen der „Bild am Sonntag“ hat sich DAZN die Rechte an dem sogenannten Paket D gesichert mit insgesamt 106 Freitags- und Sonntagsspielen. Bislang zeigte DAZN 40 Partie pro Saison. Demnach würde Sky 200 Spiele exklusiv zeigen. Vor allem Sky war vor der Bundesliga-Ausschreibung enorm unter Druck. Nach dem Verlust der TV-Rechte an der Champions League musste der seit Jahren wichtigste Partner und Finanzier der Liga zumindest bei der Auktion für die heimische Liga Erfolg haben.

Auktion der DFL wurde wegen Corona von Mai auf Juni verschoben

Ursprünglich sollte die Auktion bereits im April beginnen und Anfang Mai abgeschlossen sein. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Zeitplan für das Wettbieten aber gestoppt. Die DFL hatte nach eigener Aussage in Absprache mit den Interessenten die Auktion nicht noch weiter nach hinten verschoben.

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