Bürki wird zum Elfer-Helden - BVB im Viertelfinale

DFB-Pokal

120 Pokalminuten reichten Borussia Dortmund und der Berliner Hertha am Mittwochabend nicht: Der neunte Elfmeter entschied das Achtelfinale mit 4:3 (1:1, 0:0) zugunsten der Borussia, die wie in der 2. Runde gegen Union Berlin mit den Fans im Rücken das Nervenspiel gewann. Torhüter Roman Bürki avancierte zum Elfmeter-Helden.

DORTMUND

, 08.02.2017 / Lesedauer: 3 min

Nach einer selten hochklassigen, aber spät immerhin dramatischen Partie platzte der Traum der Hertha vom Finale im eigenen Stadion einmal mehr. Lustenberger, Darida und Kalou verschossen, für die Borussia trafen Dembele, Aubameyang und Castro. Roman Bürki, der im Spiel nicht einen ernsthaften Ball halten musste, stand wie ein Fels im Tor vor der Berliner Kurve.

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DFB-Pokal, Achtelfinale: BVB - Hertha BSC 4:3 n.E. (1:1, 0:1)

Bilder des Pokal-Spiels zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC.
08.02.2017
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Bilder des Pokal-Spiels zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC.© Foto: dpa
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Bilder des Pokal-Spiels zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC.© Foto: Guido Kirchner
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In 27 Pflichtspielen hintereinander hatte Thomas Tuchel seine Startformation immer mindestens auf einer Position verändert, am Mittwoch gab es somit eine Premiere: Tuchel schickte dieselben elf Spieler auf den Rasen wie am Samstag gegen Leipzig, er beließ es gegen die Hertha auch bei der identischen Taktik mit einer Dreierkette hinten, einem kompakten Fünfermittelfeld mit Julian Weigl und Raphael Guerreiro als defensive Stabilisatoren.

Probleme im Spielaufbau

Anders als Leipzig aber ließ die Hertha den BVB in der eigenen Hälfte weitgehend in Ruhe, presste nur sporadisch, dann aber gleich mit vier Spielern. Und die Berliner verdichteten das Zentrum, in dem Guerreiro und Weigl zu oft auf einer Linie standen. Das sorgte für enge Räume, und im Verlauf der ersten Hälfte auch zu unübersehbaren Problemen des BVB im Spielaufbau.

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So war Aubameyangs Doppelchance (15./16.) nicht der Auftakt für ein Chancenfeuerwerk. Bis zur Pause gab es danach in der Tat nur noch eine Szene, als Guerreiro Reus steil schickte, der direkt in die Mitte weiterleitete. Dort stand Aubameyang und schob ein, das Tor zählte aber nicht, weil Reus im Abseits gestanden hatte (40.).

Bartra nicht resolut genug

Zu diesem Zeitpunkt führten die Berliner schon, weil Marc Bartra einen Ball nicht resolut genug klärte, Niklas Stark aus dem Halbfeld dann flanken durfte und in der Mitte Salomon Kalou den Fuß perfekt in die Flanke hielt. Lukasz Piszczek ließ ihn in dieser Szene entwischen (27.).

Zur Pause blieben in Piszczek und Schmelzer beide BVB-Außenverteidiger angeschlagen in der Kabine. Matthias Ginter rückte hinten in die Kette, Christian Pulisic besetzte die rechte Seite.

Reus trifft kurz nach der Pause

Die spielerisch dürftige Darbietung der ersten Hälfte war zwei Minuten nach Wiederanpfiff vergessen: Dembele setzte mit links den Ball an den Innenpfosten, erlief sich den Abpraller und passte zu Pulisic, der den freien Marco Reus sah - 1:1 (47.). Reus hatte nach Dribbling und verunglückter Flanke des starken Dembele gleich die nächste Riesenchance. Langkamp brachte im Liegen ein Bein dazwischen (50.).

Mit nun drei klaren Angreifern setzte Tuchel auf volle Offensive und hatte Reus offensichtlich eine Hallo-Wach-Pille in den Pausentee gemischt. Plötzlich war Musik drin im Dortmunder Spiel, und nicht jeder konnte nachvollziehen, dass Schiedsrichter Deniz Aytekin nach einem tollen Angriff über Dembele und Reus Aubameyangs zweiten Treffer des Abends auch nicht anerkannte.

Sokratis sieht die Gelb-Rote Karte

Jarstein hatte nach dem verunglückten Schuss des Gabuners, der in Richtung Torlinie trudelte, die Hand auf dem Ball, als Aubameyang nachsetzte (58.). Guerreiros Schuss brachte die nächste Chance (66.), doch danach ebbte der Schwung der ersten 20 Minuten auch schon wieder ab. Eine Schlussoffensive wollte der Borussia nicht gelingen, nur noch Dembeles Schuss (81.) brachte Gefahr.

So ging es in die Verlängerung, wo beide nichts mehr riskierten, weil sie merklich mit ihren Kräften haushalten mussten und beinahe sämtliche Präzision verloren ging. Einziger "Höhepunkt": BVB-Innenverteidiger Sokratis sah wegen fortgesetzten Reklamierens erst Gelb, hörte dann nicht auf und kassierte Gelb-Rot (119.). Es ging ins Elfmeterschießen, mit dem glücklichen Ende für die Schwarzgelben.

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