Bevorstehende Hummels-Rückkehr spaltet die Fangemeinde des BVB

Hitzige Diskussionen

Die sich anbahnende Rückkehr von Mats Hummels polarisiert - und spaltet seit Tagen die Fangemeinde des BVB. Wir fassen die Reaktionen zusammen.

Dortmund

, 17.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Bevorstehende Hummels-Rückkehr spaltet die Fangemeinde des BVB

Die bevorstehende Rückkehr von Mats Hummels bewegt die BVB-Fans. © dpa

Es gibt Verständnis für Hummels, es gibt sogar Vorfreude. Doch viele Anhänger von Borussia Dortmund haben nicht vergessen, dass Hummels‘ Abgang vor drei Jahren einen faden Beigeschmack hatte. „Was ist 2019 anders als 2016?“, fragt Thorsten Breiding. „Einmal weg, immer weg“, meint Branislav Topoljanac. „Verräter brauchen wir nicht. Ich werde alle Fan-Artikel, die ich habe, mit Schalke tauschen.“

„Hummels gehört in den Signal Iduna Park“

Ernsthaft diskutiert wird vor allem über die Frage, ob Hummels sportlich weiterhelfen kann. „Bitte nicht verpflichten“, schreibt Anton Seeberger. „Zu alt, zu langsam, nicht mehr der Hummels, der damals beim BVB gespielt hat. Lieber nach einem anderen Abwehrspieler suchen!“ Kevin Morgen meint hingegen: „Hummels kann unserer Abwehr ohne Wenn und Aber weiterhelfen.“ Auch Sigurd Spittel würde eine Rückkehr begrüßen: „Als Organisator und Ausbilder gehört Hummels in den Signal Iduna Park. Der hat solche Qualitäten!“

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Knackpunkt der Verpflichtung könnte die Ablöseforderung sein. Borussia Dortmund will nicht annähernd die 35 Millionen Euro zahlen, die die Bayern 2016 nach Dortmund überwiesen, die Bayern wollen deutlich mehr Schmerzensgeld als die 20 Millionen Euro, die am Freitagabend nach Bekanntwerden der Personalie im Raum standen. Auch das Gehalt wird thematisiert: „Zu langsam und zu teuer“, findet Peter Schiwietz und hat noch eine Spitze für einen ehemaligen Bundesliga-Dino parat: „Soll er doch zum HSV gehen.“ Robert Wolf findet: „Hoeneß sagte, er wäre zu teuer und zu alt. Da hat er recht!“ In Richtung BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagt Thomas Paul: „Wenn Watzke sich auf sowas einlässt, zündet Hoeneß jeden Tag eine Kerze an.“

„Einfach mal nicht nachtragend sein“

Die Personalie mit Abstand zu betrachten, sei der richtige Weg, findet Daniel Schulz: „Einfach mal nicht nachtragend sein“, schreibt er, „er ist gewechselt, jetzt kommt er zurück. So ist das halt.“ Viele User meinen auch: „Jeder hat eine zweite Chance verdient.“

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