Alcacer pulverisiert die nächsten Rekorde - Witsel ist der BVB-Chef

dzBorussia Dortmund

Der BVB ist dem Weg zur Herbstmeisterschaft. Beim 2:0 gegen Freiburg pulverisiert Super-Joker Paco Alcacer die nächsten Rekorde, auch Axel Witsel stellt eine neue Saison-Bestleistung auf.

Dortmund

, 02.12.2018, 17:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

1.) Besser als in der Meistersaison 11/12:
Borussia Dortmund blieb auch im 13. Spiel dieser Bundesliga-Saison ungeschlagen und hat nun 33 Punkte auf dem Konto. In der letzten Meistersaison 2011/12 waren es zu diesem Zeitpunkt nur 26.

Der BVB gewann acht der letzten neun Bundesliga-Spiele, holte daraus 25 der 27 möglichen Punkte und kann kommende Woche voller Selbstvertrauen zum Derby nach Schalke reisen.


2.) Reus und Sancho gehen voran:

Marco Reus war mit drei Torschüssen der abschlussfreudigste Spieler auf dem Platz und brachte den BVB mit dem 1:0 auf die Siegerstraße. Bei seinem 13. Elfmeter in der Bundesliga verwandelte er zum elften Mal.

Jadon Sancho kommt durch den herausgeholten Strafstoß nun auf neun Assists, so viele hatte nach 13 Spieltagen noch nie ein Dortmunder. Der Engländer war an über der Hälfte der BVB-Torschüsse beteiligt (sechs von elf).


3.) Alcacer trifft und trifft und trifft und trifft:

Paco Alcacer erzielte sein neuntes Jokertor und egalisierte damit schon jetzt den historischen Saisonrekord von Nils Petersen (2016/17 für Freiburg) und Ioan Viorel Ganea (2002/03 für Stuttgart). Der Spanier ist historisch gesehen der erste Bundesliga-Spieler, der bei seinen ersten sechs Einwechslungen immer traf und jetzt schon alleiniger Rekordjoker in der Bundesliga-Historie des BVB.

Alcacer benötigte für seine zehn Tore nur 281 Bundesliga-Minuten, damit pulverisierte er den bisherigen Rekord von Gert Dörfel, der 668 Minuten bis zum zehnten Tor benötigte.


4.) Beste Ausbeute seit 1963/64:

37 Tore nach 13 Spieltagen sind Dortmunds beste Ausbeute seit der Saison 1963/64 (damals 41).

5.) Bürki muss keinen einzigen Ball parieren:

Freiburg spielte mit einer Dreier-/Fünferkette in der Abwehr und machte dem BVB damit wie zuletzt schon etliche andere Vereine das Leben schwer. Der BVB gab nur elf Torschüsse ab, davon lediglich zwei in der letzten halben Stunde.

Umgekehrt verteidigten aber auch die Borussen sehr konzentriert; der SC kam gar nur 5-mal zum Abschluss. Roman Bürki musste gegen seinen Ex-Verein keinen einzigen Ball parieren, hatte aber Glück beim Lattenfreistoß von Jerome Gondorf.


6.) Witsel ist der Chef auf dem Platz:

Auch wenn mal wieder die Offensivkünstler wie Alcacer, Reus oder Sancho im Rampenlicht standen, der eigentliche Chef auf dem Platz ist Axel Witsel. Der Belgier war gegen Freiburg 143 Mal am Ball, so oft wie in dieser Saison noch kein Dortmunder.

Mit 83 Prozent gewonnenen Duellen war er auch der zweikampfstärkste Spieler auf dem Platz. Witsel agierte enorm ballsicher, seine Fehlpassquote betrug gerade mal vier Prozent.

Lesen Sie jetzt