Alcacer bis Witsel: Das sind die notenbesten Spieler des BVB

dzBorussia Dortmund

Borussia Dortmunds Vielspieler überzeugen mit konstant guten Leistungen – und Paco Alcacer beweist, dass Stürmer noch immer an Toren gemessen werden. Die sechs notenbesten Spieler des BVB.

Dortmund

, 03.01.2019 / Lesedauer: 3 min

25 Pflichtspiele hat der BVB in dieser Saison bislang bestritten – und sich dafür die Note 1 mit Sternchen verdient. 19 Siege, vier Unentschieden und nur zwei Niederlagen: Im Schnitt holte der BVB unter Trainer Lucien Favre 2,44 Punkte.

Großen Anteil daran haben die Säulen des BVB-Teams. Kapitän Marco Reus, Mittelfeldchef Axel Witsel und Torhüter Roman Bürki. Ein Blick auf die Spielerzeugnisse, die diese Redaktion nach jedem Pflichtspiel ausstellt, beweist, dass die Vielspieler das Vertrauen des Trainers auf dem Platz mit guten Leistungen rechtfertigen – und Stürmer irgendwie noch immer an Toren gemessen werden. Ein Überblick über die notenbesten BVB-Spieler der Hinrunde.

Paco Alcacer: Der beste Joker der Bundesliga-Historie ist der Klassenprimus der BVB-Hinrunde. Sein Bundesliga-Notenschnitt von 2,41 bleibt von allen anderen Spielern in Schwarzgelb unerreicht. Alcacer stand in der Liga nur 503 Minuten auf dem Platz, erzielte aber trotzdem zwölf Treffer.

Alcacer bis Witsel: Das sind die notenbesten Spieler des BVB

Auffällig allerdings: In der Champions League, in der Alcacer nur einmal traf, sammelte der Spanier immerhin 266 Minuten – und weist mit einem Notenschnitt von 4,17 den zweitschlechtesten aller BVB-Profis auf. Nur Marius Wolf (4,75) schnitt schlechter ab.



Roman Bürki: Der Schlussmann stand in der Bundesliga 1440 Minuten auf dem Feld, nur Marco Reus sammelte mehr Minuten. Bürki kommt in der Liga auf einen Notenschnitt von 2,59, in der Champions League (450 Minuten) sogar auf einen Schnitt von 2,50.

Auch auf seinen Ersatz ist Verlass. Marwin Hitz stand jeweils einmal in Liga, Pokal und Champions League auf dem Platz – und kommt auf einen Schnitt von 3,0.



Marco Reus: Der Kapitän stand in der Liga 1484 Minuten auf dem Platz. Mehr Minuten sammelte kein BVB-Profi. Dazu kommen 450 Minuten in der Königsklasse und zwei entscheidende Tore im DFB-Pokal (162 Minuten) gegen Fürth und Union Berlin.

In der Liga kommt Reus auf einen Notenschnitt von 2,65, in der Königsklasse auf 3,30 und im Pokal auf 2,75. Der Kapitän geht voran – und liefert amtlich ab.



Raphael Guerreiro: Der Portugiese ist ein außergewöhnlich guter Fußballer – und zuletzt zeigt er es auch wieder häufiger im BVB-Trikot. Der Linksfuß kommt in der Liga auf einen Notenschnitt von 2,67, spielte allerdings nur 405 Minuten.

In der Königsklasse (222 Minuten), in der er schon vier Tore erzielte, liegt Guerreiro bei einem Schnitt von 3,38. Im Heimspiel gegen Atletico und in Monaco drehte er auf (2,0), in Madrid und daheim gegen Brügge enttäuschte er allerdings (4,5 und 5,0).



Jadon Sancho: Der 18-jährige Engländer ist eine der Entdeckungen der Hinrunde. In der Liga kommt Sancho nach 1022 gespielten Minuten auf einen Notenschnitt von 2,68, in der Champions League zahlt er allerdings ab und an noch Lehrgeld: In der Königsklasse liegt Sanchos Notenschnitt bei 4,0 (260 Minuten).

Axel Witsel: Eines der ersten Fotos von Axel Witsel in Schwarzgelb war ein ziemlicher Hingucker: Im Trainingslager in Bad Ragaz in der Schweiz versuchte der Belgier, seine Haarpracht unter einem Fahrradhelm unterzubringen.

Auf dem Platz ging es spektakulär weiter. Witsel spielte auf Anhieb fast immer – und fast immer gut. 1434 Minuten in der Bundesliga (Notenschnitt 2,72), 449 Minuten in der Champions League (Notenschnitt 3,20) und 80 Minuten im DFB-Pokal (Notenschnitt 2,5): Es sind Zahlen eines Königstransfers.

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