09 Gründe! Darum gewinnt der BVB gegen Schalke

Revierderby

Die Spannung steigt! Um 15.30 Uhr wird das Revierderby angepfiffen. Für die Pessimisten unter den BVB-Fans liefern wir 09 Gründe für einen Dortmunder Sieg.

Dortmund

, 27.04.2019, 12:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
09 Gründe! Darum gewinnt der BVB gegen Schalke

Emotionen sind beim Revierderby garantiert. © imago

01). Der Signal Iduna Park ist eine Festung: Die Heimtabelle spricht eine klare Sprache: Mit 13 Siegen aus 15 Partien und zwei Unentschieden (2:2 gegen Hertha BSC und 3:3 gegen 1899 Hoffenheim) grüßt der BVB mit 41 Punkten von der Spitze. Lucien Favres Team ist das einzige, das in dieser Saison vor heimischer Kulisse ungeschlagen ist. Darüber hinaus erzielten die Schwarzgelben daheim 47 Tore - das entspricht 3,1 Treffern pro Partie. Ebenfalls Bestwert! Mit Siegen gegen Schalke und Düsseldorf könnten die Borussen zum dritten Mal seit 2015 eine Bundesliga-Spielzeit ohne Heimniederlage beenden.


02.) Der BVB hat Lucky-Punch-Qualitäten: Wenn man denkt, das Spiel ist eigentlich schon vorbei, dann schlägt in dieser Saison die Stunde von Schwarzgelb. Bereits neun (!) Treffer gelangen dem BVB in der Nachspielzeit, in der Schlussviertelstunde schossen die Dortmunder sogar 23 Tore. Heißt: Volle Konzentration bis zur letzten Sekunde ist nötig, um den BVB zu bezwingen.


03.) Dortmund hat die stärkste Bank der Liga: 17 Joker-Tore hat Borussia Dortmund bislang erzielt - und damit den gemeinsamen Bundesliga-Rekord von Werder Bremen (2006/07) und Bayern München (2013/14) egalisiert. Wenn der BVB also von der Bank nachlegt, wird es gefährlich - natürlich auch für Schalke.

09 Gründe! Darum gewinnt der BVB gegen Schalke

Am 14. April 2012 gewann der BVB auf Schalke mit 2:1. © dpa

04.) Geschichte wiederholt sich: Das letzte Mal, dass das Revierderby am 31. Spieltag stattgefunden hat, war in der Saison 2011/12. Der BVB gewann damals mit 2:1 auf Schalke durch die Tore von Lukasz Piszczek und Sebastian Kehl - ach ja: und wurde anschließend Meister.


05.) Der BVB weiß noch, was das Derby bedeutet: Marco Reus, Mario Götze, Lukasz Piszczek, Marcel Schmelzer - der BVB hat noch echte Identifikationsfiguren in den eigenen Reihen, die genau wissen, was es bedeutet, ein Derby zu bestreiten. Das Gleiche gilt für Sebastian Kehl, den Leiter der Lizenzspieler-Abteilung, oder Sportdirektor Michael Zorc, der 23 Derbys bestritten hat. Sie werden den restlichen Akteuren klarmachen, wie wichtig das Derby für Verein und Umfeld ist. Schalke fehlen auf der Gegenseite aktuell Typen wie ein Benedikt Höwedes oder Naldo. Höchstens der zur Nummer zwei degradierte Torhüter Ralf Fährmann wäre aktuell zu nennen - und natürlich Jahrhundert-Coach Huub Stevens.


06.) Dortmund hat in der Bundesliga eine positive Derby-Bilanz: 93 Mal trafen Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 in der Fußball-Bundesliga bislang aufeinander. Die Bilanz spricht knapp für Dortmund: 33:31 Siege, 29 Unentschieden. Noch besser sieht es aus, wenn man den Blick auf die Heimbilanz richtet. Von 46 Partien gewann der BVB 20 und verlor nur elf Duelle (15 Remis).


07.) Der BVB will die Bayern unter Druck setzen: Mit einem Sieg gegen den FC Schalke würde der Tabellenführer - zumindest für eine Nacht - wieder Borussia Dortmund heißen. Der BVB möchte den Druck auf den FC Bayern, der erst am Sonntagabend um 18 Uhr gegen Nürnberg an der Reihe ist, natürlich möglichst groß halten. Doch auch wenn das gelingen sollte: Dass der FCB ausgerechnet beim Abstiegskandidaten ins Straucheln gerät, ist zweifelhaft.

08.) Dortmund spielt historisch stark: Mit 69 Punkten nach 30 Spieltagen steht der BVB momentan so gut da, wie erst einmal zuvor in seiner Geschichte. In der Spielzeit 2015/16 hatten die Borussen zu diesem Zeitpunkt 71 Zähler auf dem Konto.


09.) Schalke spielt historisch schlecht: Bei Schalke läuft es genau anders herum. Der S04 stand nach 30 Spieltagen nur in der Saison 1982/83 noch schlechter da als aktuell. Damals stieg der S04 ab. In Zeiten der Drei-Punkte-Regel lagen Dortmund und die „Knappen“ vor einem direkten Duell noch nie so weit auseinander wie derzeit (42 Zähler).

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