Wolf und Glathe endlich wieder da

Handball-Frauen

Sie wurden schmerzlich vermisst bei den Handballerinnen des Zweitligisten Borussia Dortmund, doch nun sind Julia Wolf und Stephanie Glathe wieder da.

DORTMUND

15.02.2012, 21:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Endlich wieder am Ball: Stephanie Glathe.

Endlich wieder am Ball: Stephanie Glathe.

Julia Wolf hatte in den vergangenen zwölf Monaten Wichtigeres zu tun als großen Sport zu treiben: Sie hat eine gesunde Tochter namens Emilia zur Welt gebracht. Und Stephanie Glathe kämpfte Monate mit ihrer Gesundheit, eine Sehnenreizung führte zu hartnäckigen Schmerzen im hinteren Oberschenkelbereich. Immer wieder musste sie ihr Comeback verschieben, „ich brauchte eine Menge Geduld“, meint sie im Rückblick. Nun endlich sind beide wieder am Ball, sie sind wie zwei Neuzugänge für die Borussia, die im Winter ja bekanntlich auch noch Esther Meyfarth (Heimweh) abgeben musste. „Es ist schön, dass sie wieder dabei sind“, meint Kira Brandes, „sie beleben unser Spiel, und die Trainerin hat deutlich mehr Möglichkeiten zu wechseln“.

Am vergangenen Samstag deuteten beide an, welch enorme Verstärkung sie in der Rückrunde noch sein können. Julia Wolf stiftete am Kreis schon wieder reichlich Unruhe, weiß auch schon wieder, wo das gegnerische Tor steht und holte so ganz nebenbei einen Siebenmeter heraus. Stephanie Glathe steuerte zum Erfolg gleich drei Treffer bei, auch wenn ihr noch „ein wenig die Breite im Spiel fehlt“, wie die BVB-Trainerin Alice Vogler betonte. Aber beide seien, auch wenn natürlich noch etwas die Spielpraxis fehle, enorm wichtig für die Truppe, „sie reißen mit ihrem Ehrgeiz und ihrer Lebendigkeit das Team mit“. Jetzt müsse noch die nötige Sicherheit kommen, dann kann der DJ wieder auflegen: „Heut` ist so ein schöner Tag.“ G