Borussia Dortmund

Nächster Corona-Fall bei den BVB-Handballerinnen vor letztem Spiel in der Champions League

Das letzte Spiel in der Champions League steht für die Handballerinnen von Borussia Dortmund an. Erneut ist eine Spielerin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Personell sieht es nicht gut aus.
BVB-Trainer André Fuhr muss auf eine Spielerin beim Spiel in Budapest verzichten. © Ludewig

Eigentlich können sich die Verantwortlichen der Handball-Abteilung von Borussia Dortmund auf die Schulter klopfen. In der Champions League hat man das Weiterkommen bereits seit Wochen erreicht. Ganz egal, wie das Spiel am Samstag gegen Budapest (16 Uhr, live auf ehf.tv) ausgeht. Neun Punkte sind ein national historischer Wert, den der BVB erreicht hat.

„Wenn wir gegen Buducnost gewonnen hätten, hätten wir eine überragende Saison gespielt. Mehr als letztes Jahr, wo wir eine vermeintlich stärkere Mannschaft hatten“, sagt BVB-Trainer André Fuhr. Es schwingt mit, dass keine komplette Zufriedenheit da ist. Der BVB startete stark, spielte eine famose Hinrunde mit Siegen gegen Brest, Podravka, Buducnost und einem Unentschieden gegen den jetzigen Gegner aus Budapest. In der Rückrunde sah das bislang anders aus.

BVB: „Spiele mehr genießen“

„Wir müssen diese Spiele mehr genießen, mehr reinwerfen. Das haben wir in der Hinrunde deutlich besser gemacht. Da hatten wir eine bessere deutlichere Einstellung“, moniert Fuhr. Er beschönigt nichts. Und das, obwohl es vor allem aus personeller Hinsicht Erklärungsgründe gibt. Immer wieder setzten Verletzungen dem BVB in dieser Spielzeit zu. Zwischenzeitlich fehlten – neben den vier Langzeitverletzten – auch Alina Grijseels, Tessa van Zijl, Jennifer Gutiérrez Bermejo sowie nun Amelie Berger, bei der ein Kreuzbandriss diagnostiziert wurde. Tina Abdulla wird nicht mit nach Budapest reisen. Zwar war sie nach überstandener Corona-Infektion negativ getestet worden, ein Einsatz kommt aber zu früh. Und so werden erneut die Rückraumspielerinnen van Zijl und Laura van der Heijden auf die Rechtsaußen-Position rücken müssen. „Wir können uns nicht mehr so viel einfallen lassen“, sagt Fuhr.

Eine beliebte Option von ihm, in der Offensive mit zwei Kreisläuferinnen zu spielen, fällt weg, weil Mie Sando einen positiven Corona-Test hatte und nicht mitreisen kann. „Das Leben ist kein Wunschkonzert“, weiß Fuhr. Und das gilt auch für den BVB-Gegner in der nächsten Runde. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es der amtierende Königsklassen-Sieger Vipers Kristiansand. Entscheiden könnte sich das am Samstagabend.

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