Nach fristloser Kündigung beim BVB: Amelie Berger wechselt zu einem Ligakonkurrenten

Redakteur
Amelie Berger, damals noch Spielerin des BVB, wirft auf das Tor.
Amelie Berger hat einen neuen Verein gefunden- © Ludewig
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Amelia Berger hat nach ihrer Kündigung bei Borussia Dortmund einen neuen Verein gefunden. Die Rechtsaußen wechselt zu einem Ligakonkurrenten der BVB-Handballerinnen.

Ex-BVB-Spielerin Amelie Berger wechselt zur HSG Bensheim/Auerbach

Amelie Berger hat einen Vertrag bis 2023 bei der HSG Bensheim/Auerbach, die nach drei Spielen mit vier Punkten auf dem sechsten Platz der Handball-Bundesliga steht, unterschrieben. Dort will die Nationalspielerin nach ihrem überstandenen Kreuzbandriss wieder zu alter Form zurückfinden. „Ich bin sehr froh hier gut aufgenommen worden zu sein und habe auch die ersten Medizinchecks schon hinter mir. Jetzt muss ich mit dem ganzen Trainerteam schauen, dass ich nach meinem Kreuzbandriss wieder zurück in die Bahn komme. Medizinisch und im Team fühle ich mich sehr gut aufgenommen und freue mich schon, wenn ich mit dem Team auf Punktejagd gehen kann“, wird Berger in der Pressemitteilung des Vereins zitiert. Auch ihre Trainerin freut sich auf die Zusammenarbeit.

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„Ich freue mich, dass Amelie zu uns kommt. Amelie hat einen Verein gesucht und wir geben ihr hier die Möglichkeit wieder in Ruhe fit zu werden. Es ist auch eine Auszeichnung für uns, dass sich eine Nationalspielerin für Bensheim entscheidet. Wir werden mit ihr geduldig arbeiten und ihr die Zeit geben, die sie benötigt, da sie ja aus einer Verletzung kommt. Wir werden Amelie dabei unterstützen und alles dafür tun, dass sie wieder fit wird. Wenn sie wieder gesund und fit ist, ist sie für uns eine Verstärkung auf dieser Position“, sagte Bensheim-Trainer Heike Ahlgrimm. Der Geschäftsführer Michael Geil ergänzte: „Wir sind froh mit Amelie eine Spielerin verpflichten zu können, die zu unserer DNA passt. Sie wird sich schnell in das Team und unser Spielsystem integrieren und die verletzungsbedingte Lücke von Sarah Dekker schließen.“

Die Linkshänderin hatte beim BVB vor einigen Wochen gemeinsam mit Mia Zschocke fristlos gekündigt und schwere Vorwürfe gegen den mittlerweile freigestellten Trainer André Fuhr erhoben. Mia Zschocke machte ihren Wechsel zu einem neuen Klub schon vor einigen Tagen öffentlich – sie wechselte zu Storhamar nach Norwegen.