Hoffnungsträgerin Kowalska spricht und trifft

Entwarnung bei Paulus

DORTMUND Am Tag danach strahlte Gustl Wilke schon wieder eine Menge Zuversicht aus. „Mut und Selbstvertrauen sind da, um künftig auch die engen und wichtigen Spiele zu gewinnen“, meinte der Trainer der Handballerinnen von Borussia Dortmund.

von Von Gerd Strohmann

, 04.01.2010, 17:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Muss zehn Tage aussetzen: Gesine Paulus (r.).

Muss zehn Tage aussetzen: Gesine Paulus (r.).

Fünf Siege, so die Hochrechnung, müssen noch her, und das bei nur noch zehn ausstehenden Partien, ein fast teuflisches Unterfangen. Aber die letzten Auftritte lassen den Zeiger ein wenig nach oben ausschlagen. Das strenge athletische Training der letzten Wochen trägt deutliche Früchte, es liege sicher nicht an der Kondition, „vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir voll mitgehalten“, sondern an der Konzentration, wenn es einen dieser „Paar-Minuten-Einbrüche“ gebe. „ Da gibt es ruckzuck fünf Situationen, in denen wir nicht aufpassen und auch Pech haben, und schon ist das Spiel gekippt“. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und die große Hoffnungsträgerin hat auch einen Namen: Dagmara Kowalska. Sie könnte die Garantin für den weiteren Aufschwung sein.

Sie übernehme Verantwortung, sie nehme Einfluss, sie beweist sich als Torschützin, allein zehn Treffer am Sonntag in Göppingen. „Aber sie braucht Entlastung“, fordert Wilke. Da trifft es sich gut, dass Gesine Paulus mit ihrer Kniestauchung schon am 17. Januar gegen Leverkusen wieder am Ball sein könnte. Auch das stimmt zuversichtlich.

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