BVB sucht vergeblich nach den Lücken - glückliches Remis gegen Bensheim

BVB-Handball-Frauen

Die HSG Bensheim/Auerbach scheint Borussia Dortmund einfach nicht zu liegen. Ohne Power im Angriff reicht es für die BVB-Handballerinnen nur zu einem glücklichen Unentschieden.

Dortmund

, 31.03.2019, 15:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB sucht vergeblich nach den Lücken - glückliches Remis gegen Bensheim

Asuka Fujita rettete dem BVB mit ihrem Treffer Sekunden vor Schluss wenigstens noch einen Punkt. © Nils Foltynowicz

Wild hüpfende, jubelnde Borussinnen auf der einen Seite, gefrustete Bensheimerinnen auf dem Hallenboden gegenüber. Dieses Bild unmittelbar nach dem Schlusspfiff verdeutlichte die Gefühlswelten nach dem 21:21 (12:9) des viertplatzierten BVB in der Bundesliga gegen die abstiegsbedrohte HSG. Mit sieben Spielerinnen und einem letzten Freiwurf rettete Borussia Dortmund einen Zähler in den Schlusssekunden. Hannah Kriese spielte den Ball schnell raus auf Rechtsaußen und Asuka Fujita verwertete souverän.

Mit Blick auf die Tabelle sicher zu wenig für die Ansprüche der Schwarzgelben, die schon beim 28:27-Hinspielsieg eine dürftige Leistung zeigten. „Damals haben wir unseren Rhythmus nach der Pause gefunden und das Spiel gedreht, das hat uns heute gefehlt“, erklärte Trainer Gino Smits, der zugab: „Die Spielweise von Bensheim liegt uns einfach nicht.“

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Borussia Dortmund sichert Remis in letzter Sekunde

31.03.2019
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BVB erkämpft sich glückliches Unentschieden gegen Bensheim© Nils Foltynowicz
BVB erkämpft sich glückliches Unentschieden gegen Bensheim© Nils Foltynowicz
BVB erkämpft sich glückliches Unentschieden gegen Bensheim© Nils Foltynowicz
BVB erkämpft sich glückliches Unentschieden gegen Bensheim© Nils Foltynowicz
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BVB erkämpft sich glückliches Unentschieden gegen Bensheim© Nils Foltynowicz
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BVB erkämpft sich glückliches Unentschieden gegen Bensheim© Nils Foltynowicz
BVB erkämpft sich glückliches Unentschieden gegen Bensheim© Nils Foltynowicz
BVB erkämpft sich glückliches Unentschieden gegen Bensheim© Nils Foltynowicz
BVB erkämpft sich glückliches Unentschieden gegen Bensheim© Nils Foltynowicz
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BVB erkämpft sich glückliches Unentschieden gegen Bensheim© Nils Foltynowicz
BVB erkämpft sich glückliches Unentschieden gegen Bensheim© Nils Foltynowicz
BVB erkämpft sich glückliches Unentschieden gegen Bensheim© Nils Foltynowicz
BVB erkämpft sich glückliches Unentschieden gegen Bensheim© Nils Foltynowicz

Dabei sah es zur Pause – anders als im Hinspiel – gut aus für die Borussinnen, die in der Schlussphase der ersten Hälfte den besagten Rhythmus gefunden zu haben schienen. Einen 7:8-Rückstand (25.) drehten die Gastgeberinnen in eine 13:9-Führung (33.). „Danach hat uns aber die nötige Konstanz gefehlt. Wir haben die Angriffe ohne Tempo gespielt und zu oft unvorbereitet den Abschluss gesucht“, erläuterte die junge BVB-Spielmacherin Hannah Kriese.

Die Gäste offenbarten im Angriff mehr Biss – und ließen sich durch die kurze Dortmunder Drangphase nicht aus dem Konzept bringen. Wenige Angriffe und eine 6:1-Serie später lagen die Bensheimerinnen wieder mit 15:14 in Führung. „Mit allein fünf Gegenstoßtreffern nach der Pause hat die HSG optimal von unseren Fehlern profitiert“, sagte Smits.

Borussia steht stabil in der Abwehr

Dabei konnte der Dortmunder Trainer seinem Team nur bedingt einen Vorwurf machen. Denn in der Abwehr zeigte seine Sieben eine stabile Leistung. Speziell Clara Woltering mit einer Quote von 46 Prozent ließ die Gäste immer wieder verzweifeln.

„Hinten war alles okay. Mit 21 Gegentoren gewinnt man so ein Spiel eigentlich“, gestand Smits. Den Bensheimer Zwischenspurt kurz vor dem Ende auf 19:16 (50.) konnte aber auch Woltering nicht verhindern. „Wir sind an unseren eigenen Fehlern gescheitert“, erklärte die BVB-Torhüterin.

Und diese Fehler fanden im Angriff statt. Immer wieder verrannten sich die Schwarzgelben in ausweglose Situationen oder schlossen zu unkonzentriert ab. „Die richtigen Lücken haben wir nicht gefunden“, erklärte Smits. Doch in der packenden Schlussphase gab es dann eben doch noch diese Lücken, die es für ein Signal braucht.

Hannah Kriese bringt Struktur ins Angriffsspiel

Die junge Spielmacherin Hannah Kriese behielt die Nerven und versuchte Struktur in die gezielten Angriffe zu bringen. Dass drei der letzten sechs BVB-Treffer dabei auch auf ihr Konto gingen und sie das finale Tor vorbereitete, sagt viel über die Spielstärke der jungen Dortmunderin aus. „Wir haben am Ende Moral bewiesen und uns noch herangekämpft“, zog Kriese das Positive aus dem Resultat.

So jubelten die Schwarzgelben am Ende, obwohl es einiges zu verbessern gibt. Und auf der anderen Seite regierte der Frust, obwohl HSG-Trainerin Heike Ahlgrimm dann auch rasch feststellte: „Uns hat vielleicht das Quäntchen Glück am Ende gefehlt. Aber ein Auswärtspunkt in Dortmund kann am Ende noch ganz wichtig und viel wert sein.“

Lob gab es auch vom Gegenüber. „Bensheim hat ein gutes Spiel geliefert, sie waren immer positiv aggressiv und haben verdient einen Punkt geholt“, bekannte Gino Smits. Dessen Blick ging schon zur nächsten Aufgabe am Samstag bei Verfolger Buxtehude. „Das wird ein Vier-Punkte-Spiel für uns.“ Etwas mehr Durchschlagskraft käme da gerade recht.

BVB: Woltering, ten Holte - Weisheitel, C. Müller (1), A. Müller (2), Kockel, Einarsdottir (1), Stockschläder (4), van Kreij (3), Huber, Fujita (6/2), Emberovics, Bleckmann, Kriese (4)
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