BVB-Handball

BVB-Handballerinnen fegen Sachsen-Zwickau von der Platte – Westphal nennt Termin für neue Halle

Die Handballerinnen von Borussia Dortmund haben am Samstagabend keine großen Mühen mit den Gästen des BSV Sachsen Zwickau gehabt. Der BVB setzte sich deutlich durch und kann sich auf eine neue Halle freuen.
Die BVB-Handballerinnen um Kapitänin Alina Grijseels siegten deutlich. © Ludewig

Am Mittwochabend das 32:24 gegen Blomberg, jetzt das 29:16 (17:7) gegen Aufsteiger BSV Sachsen Zwickau. Ein standesgemäßes Resultat und die Erkenntnis, dass der Deutsche Meister einfach eine Nummer zu groß war für den Aufsteiger aus dem Osten Deutschlands. Die Handball-Damen des BVB durften am Samstagabend zu recht jubeln und mit einem guten Gefühl in die 14-tägige Länderspielpause gehen. Am 12. März steht mit der Partie in Buxtehude das nächste Bundesliga-Spiel an.

Die Partie zwischen Meister und Aufsteiger am Samstagabend vor 340 Zuschauern genoss auch in der lokalen Politik hohe Aufmerksamkeit: Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal hatte seine Ankündigung wahr gemacht und zusammen mit Zwickaus Oberbürgermeisterin Constance Arndt das Spiel besucht.

Nicht nur für Handball-Fans hatte Westphal gute Nachrichten parat, als er im Halbzeit-Interview versprach: „Die neue Vierfach-Halle steht im Jahr 2025“, teilte er mit. Das Spiel gegen Zwickau begann mit einer Schweigeminute für die Opfer des Ukraine-Konflikts. BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball sprach wie Westphal und Arndt sein Mitgefühl für die Opfer aus und forderte von Wladimir Putin: „Lass das mit dem Krieg, komm an den Verhandlungstisch zurück.“

BVB-Coach Fuhr warnte vor Leichtsinn

Vor der Partie hatte BVB-Chefcoach André Fuhr vor Leichtsinn gewarnt. Es war einfach eindrucksvoll, wie engagiert und wirkungsvoll sich die Schwarzgelben ins Zeug legten. Fünf Tore in Folge ohne Gegentor, das hatte es in dieser Saison so noch nicht gegeben. Fast konnte die Gäste einem schon etwas Leid tun. Erst nach 8:45 Minuten schaffte Pia Adams das erlösende 1:6. Vorher hatte Zwickaus Coach Norman Rentsch in seiner Verzweiflung schon ein frühes Timeout genommen.

In der Folge zog der BVB seinen bekannten Tempo-Handball auf. Der Vorsprung wuchs weiter. Nach 20 Minuten stand es 12:5, fünf Minuten später bereits 15:6 und zur Pause war beim Stand von 17:7 die Partie so gut wie entschieden. Zu groß war der Leistungsunterschied zwischen beiden Mannschaften. Besonders in der Abwehr griffen die Borussinnen beherzt zu und nutzten die technischen Schwächen der Gäste.

BVB gibt auch im zweiten Durchgang Vollgas

Auch im zweiten Durchgang ließ der BVB in seinen Bemühungen nicht nach. Chefcoach André Fuhr nutzte die krasse Überlegenheit und wechselte fleißig durch. Den Spielfluss sollte das nicht unterbrechen, auch wenn sich der BVB bei der Chancenverwertung äußerst großzügig zeigte. Zehn Minuten nach der Pause stand es 22:10, in der 50. Minute 27:13 und am Ende betrug der Vorsprung satte 13 Tore beim 29:16-Kantersieg.

BVB: ten Holte, Kohorst, van Zijl (2), Grijseels (5/3), van der Heijden (5), Rønning (2), Zschocke (1), Kücükyildiz (1), Gutiérrez Bermejo (2), Moreno (4), Freriks (4), Uscinowicz, Abdulla (3)

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