BVB-Frauen vor dem ersten Champions-League-Spiel - nur zwei Spielerinnen haben Erfahrung

BVB-Handball-Frauen

Die BVB-Frauen spielen das erste Mal in der Vereinsgeschichte in der Champions League. Kelly Dulfer und die Dortmunder Oranje-Spielerinnen treffen beim Spiel gegen Odense auf alte Bekannte.

Dortmund

, 11.09.2020, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
André Fuhr startet mit seinen Spielerinnen am Samstag in die Champions-League-Saison.

André Fuhr startet mit seinen Spielerinnen am Samstag in die Champions-League-Saison. © Ludewig

Viel Zeit, um sich über den Bundesligasieg gegen Oldenburg zu freuen, bleibt den BVB-Handball-Frauen nicht. Am Freitag saßen André Fuhr und seine Spielerinnen schon wieder im Bus auf dem Weg nach Dänemark – zum ersten Champions-League-Spiel in der Geschichte der Handballabteilung von Borussia Dortmund. Am Samstag um 16 Uhr ist es dann so weit – gegen den dänischen Topklub Odense starten die Schwarzgelben in die Königsklassen-Saison.

„Natürlich macht sich da seit Donnerstag eine gewisse Anspannung bei uns breit“, erklärt Andreas Bartels. Das merke stellvertretende Abteilungsleiter der BVB-Frauen nicht nur an sich selbst, sondern natürlich auch innerhalb der Mannschaft. „Das ist natürlich alles nochmal eine Nummer größer“, gibt auch BVB-Torhüterin Isabell Roch zu, die noch am Mittwochabend beim 35:17-Sieg mit starken Paraden und zwei gehaltenen Siebenmetern glänzte.

Die deutsche Nationalspielerin hat in ihrer Karriere schon im EHF-Pokal gespielt, die Champions League ist aber auch für die 30-Jährige Neuland. „Du spielst jetzt gegen die Besten der Welt, das bringt dich sportlich enorm weiter“, erklärt Roch. Es ist für fast alle Borussinnen einen Premiere, wenn das Spiel gegen Odense am Samstag angepfiffen wird. Aus dem BVB-Team haben lediglich Kelly Dulfer (für Kobenhavn Handbold) und Kreisläuferin Clara Monti Danielsson (für Esbjerg) schonmal in der Königsklasse gespielt– was nicht unbedingt ein Nachteil sein muss: „Wir können ohne Druck spielen“, erklärte Dulfer gegenüber eurohandball.com.

Isabell Roch: „Das wird ein ganz anderes Spiel werden“

Auch Andreas Bartels schraubt die Erwartungshaltung vor dem Spiel nach unten: Der BVB sei am Samstag nicht der Favorit, auch wenn die Dortmunderinnen Odense in der Vorbereitung schon einmal geschlagen haben (22:21). „Das wird ein ganz anderes Spiel werden“, erklärt Isabell Roch – davor warnte Trainer André Fuhr schon nach dem Testspielsieg: „Odense kann und wird noch besser spielen.“ Die Partie im Rahmen des Trainingslagers war das erste Testspiel überhaupt für die Dänen, einige Spielerinnen hatten damals noch gefehlt, darunter Torhüterin Tess Wester.

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BVB-Frauen schlagen Oldenburg

Die BVB-Frauen gewinnen ihr zweites Bundesliga-Spiel gegen Oldenburg 35:17.
10.09.2020
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Die BVB-Frauen gewinnen ihr zweites Bundesliga-Spiel gegen Oldenburg 35:17.© Ludewig
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Schlagworte BVB Handball, Handball

Die Niederländerin wurde 2019 wie die Dortmunder Oranje-Spielerinnen Weltmeisterin und wurde außerdem ins All-Star-Team des Turniers gewählt. Gegen Odense bekommen es die Borussinnen neben zahlreichen dänischen Nationalspielerinnen noch mit weiteren holländischen Schwergewichten zu tun: Nycke Groot kam 2019 vom amtierenden Champions-League-Sieger Györi (Ungarn) und Lois Abbingh wurde 2019 nicht nur Weltmeisterin, sondern auch Torschützenkönigin der WM.

BVB-Frauen fahren selbstbewusst nach Dänemark

„Wir kennen uns natürlich alle, aber so richtig im Kopf habe ich den Gegner erst seit Donnerstag“, erzählt Isabell Roch über das Odense-Spiel. Die Dänen haben bereits vier Ligapartien hinter sich, dabei gab es drei Siege und eine Niederlage gegen Esbjerg, ebenfalls Champions-League-Teilnehmer.

Die Borussinnen haben bisher zwei Ligasiege im Gepäck, dazu gab es am Mittwochabend noch eine positive Nachricht: Bietigheim, ärgster Konkurrent im Rennen um den Deutschen Meistertitel, kam gegen den Thüringer HC nicht über ein 29:29-Unentschieden hinaus. „Da waren wir wirklich überrascht“, erklärt Roch, die aber mittlerweile den Fokus weg von der Bundesliga auf die Königsklasse gerichtet hat. „Ich freue mich auf die Partie“, so die Torhüterin, für die die Nervosität vor dem Anpfiff dazugehört, „wir werden Odense nicht unterschätzen und umgekehrt.“

Auch wenn der BVB nicht als Favorit in das Spiel gehen und den Sieg in der Vorbereitung nicht überbewerten will – ohne Selbstbewusstsein fährt der schwarzgelbe Tross nicht zum ersten Champions-League-Spiel der Vereinsgeschichte: „Wenn wir unseren besten Handball spielen“, so Andreas Bartels, „können wir auch ein positives Ergebnis mitnehmen.“

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